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Schmuck in eine Folge einzelner Anmerkungen zu fassen.Gemacht sind sie einmal, diese Anmerkungen; und wennsie schon an und für sich selbst nicht sehr wichtig seyn soll-ten , so werden sie doch immer dem, der irgend einmal irrdiesem Winkel des Feldes zu arbeiten hätte, bald ein»kleine Mühe, bald einen kleinen Fehlgriff ersparen können.Wie viel Schlechtes muß in dem historischen Fache ge-schrieben werden, ehe sich etwas Gutes schreiben läßt!
i. Daß Neuftr zu den Türken geflohen, und unster den Türken gestorben, ist so unstreitig, als unbestrir-ten es geblieben. Ob er aber darum auch selbst ein Tür»ke geworden, ob er den Türkischen Glauben in aller er«forderlichen Form angenommen: das ist es, woran eini-ge, wie bekannt, noch zweifeln wollen; als Gandius,Arnold, Gerber und andere. Wenn indeß Gerber Ar-nolden, so wie Arnold dem Sandius gefolgt ist, und die-ser sich einzig auf den Marr. Ruarus beziehet, so mußich in Ansehung des letztern etwas bemerken, welches G-H. Göye, (*) der diese Zweifler geflissentlich zu wi-derlegen der Mühe werth gehalten, vor allen Dingen hat-te bemerken sollen. Nehmlich dieses, daß es nicht wahrist, daß Ruarus, auf den sie endlich alle hinauskom-men, an Neusers förmlichem Uebcrgange zur Türkische»Religion gezweifelt; sondern daß Sandius seine Wortenur unrecht verstanden. Ruarus nehmlich schreibt anCaloven: (^) I^nosce, Vir clari^lime, quoci iuretui monencji vtar, czuocl ixte mini cieciilli, in nilrorico
pr-eci^
(") ?r«5. sä Neletemsta ^nnssberzelllla.(^)LM. Lent. I. 87-