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„schen Glaubens, die gesunde Vernunft neben sich vertra-gen können.
„Dies Betragen der ganzen ißigen Christenheit lauft„gerade wider das Gesetz und den Gebrauch der Kirche„alten Testaments, wider Christi Lehre und Exempel, und„wider der Apostel ihr Versahren und Zeugniß. Unge-achtet das Gesetz Most's eine gar strenge Ausrottung der,,Heiden im Lande Canaan geboth, so befahl es doch auch,„die Fremdlinge, voelche in ihren Thoren rvohn-„ren, nickr zu bedrängen, noch zu unterdrücken,„sondernste Wohnen zu lasten, nie die«Linheimi-„schen, und sie zu lieben als sich selbst. (^) Was„waren das für Fremdlinge in den Thoren derJsraelitcn?„Es waren keine andre, als die?rosel^li?ort2e leuOo-„micilii (Lere 8cKaar oder Lere ^oickalzk) d. i. ver-nünftige Verehrer Gottes aus allerley Volke, die der„Viclgötterey und Abgötterei) nicht zugethan waren, son-„dern einen wahren Gott, als Schöpfer des Himmels,,und der Erde, erkannten und verehrten, auch dabey das„allgemeine Natur - und Sitten-Gesetz beobachteten; ü-„brigcns aber den Glauben Israels nicht annahmen, noch„zur Bcschncidung und andern Gebräuchen der herrschen-den Religion genöthigt wurden. Sie heissen auch AiN-„der !7!oah, im Gegensatz von den Kindern Abraham„und Israel; d. i. solche, die keine andre Religion, als„des unbcschnittenen Noah, hatten und ausübten. Die„Juden geben uns ihre Grundarrikel, als Vorschriften
„des
C) Txo6. XXII, 2i. l.euir. XI. zz. Z4. Deut. X. 18.,9. cc>»uto Lxo<Z. XX. 10. Deut. V. 14. dünm.XXXV. 15- I^uit. XXV. 6.