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„andern Orte, ('"') daß diese frommen Iudenge-„nossen Theil harren an der zukünftigen Gctig-„keir. Auf solche Weise wurden nicht allein die Gibcv-„niter und andre zu Knechten gemachte Leute, oder Nethi-„naer, sondern auch die Rcchabitcn und die unbezwung-„ncn Canauitcr, nebst vielen andern Fremdlingen, mitten„in Canaan, neben dem jüdischen Gottesdienste, fried-,»und freundschaftlich geduldet, und als bürgerliche ja geist-liche Mitgenossen gehalten, ob sie gleich an Mosen und„die Propheten nicht glaubten, und das Levitische Gesetz„nicht beobachteten, sondern nur das vernünftige der Israe-litischen Religion, als das Wesentlichste angenommen„hatten. Für solche fromme Anbeter des wahren Got-„tes, hatte demnach der weise und damals ganz untade-„lichc König Salomo schon den ersten Tempel mit gewei-tet; und er laßt in sein Einweihungsgebet mit ein-».siiessen, wenn auch fremde, die nicht von dem Volke Zs-„rael wären, zum Tempel kämen und daselbst anbeteten,„daß Gott sie in allen ihrem Anliegen erhören wolle. ( " )„Diese konnten daher mit den Zsraeliten in den Vorhof„des Tempels kommen, und Gott nach ihrer vernünfti-gen Erkenntniß anflehen, wenn sie gleich nicht mit opfer-ten. Za , die spatere Geschichte giebt, daß auch heid-nischen Königen und Kaisern zugestanden sey, für sich im
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