änger muß ich die ZWe^te Entdeckung, die ich überdie sogenannten Fabeln aus den Zeiten der tNin-»lesinger gemacht habe, meinem Leser nicht schuldig blei-ben. Sie betrist, wie er schon weiß, den Namen desDichters.
Gottsched nehmlich hat versichert, ihn in einerHandschrift gefunden zu haben, welche unsere Bibliothekvon diesen Fabeln aufbewahret. Und so, wie er ihn willgefunden haben, so wie er ihn daraus mittheilet, habenihn selbst die Schweißer auf Treue und Glauben anzu-nehmen, kein Bedenken getragen. Unsere Handschrift,sagt er, sey ans Papier, habe schlechte zu den Fabeln ge-hörige Figuren, und sey so zerrissen und mangelhaft, daßbisweilen halbe, ja ganze Fabeln, nebst ihren Bildernfehlen. „Weswegen uns aber, fahrt er fort, „dieser„Vraunschweigische Codex lieb gewesen, ist dieses, daß„er am Ende eine Zahrzahl, und ausserdem eine Erwäh-nung des Namens von dem Dichter in sich hält: zu ge-schweige» , daß er die allermeisten Fabeln in sich begreift.„Scherz hat nur Z i drucken lassen; obwohl seine Hand-„schrift noch mehrere gehabt. Die Wolfenbüttelfche aber„begreift 90 Fabeln, und noch einen Beschluß, den der„Verfasser, wie die Fabeln selbst, das XLl. Capitel „nennet. Die Zahrzahl am Ende ist k^ccLcil. Der„Name des Verfassers wird in folgenden Zeilen erwähnet?
von Riedenbnrg ist er genaiir,
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