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Vor allen Unglück ymer mee
Sein fcle befind nimer weeunmittelbar in der Handschrift folget.
Gott muß er ymer sein bekannt: —ist es nicht klar, daß der Name Riedenburg sich aufdas vorhergehende beziehen muß? sich auf den beziehenmuß, dem ZU lieb das Buch gerichrer sc^ ? Beson-ders da gleich darauf ein zweyter Name folgt, welchenübersehen zu haben, ich Gottschcden eben verdenke, undwelches kein anderer seyn kann, als der Name des, derdas Buch gedichtet hat. Um dieses in seinen völligenZusammenhange einsehen zu lassen, will ich den ganzenEpilog, der in der Bamberger Ausgabe sehr verhunztund kaum zu verstehen ist, aus dem Manuscript nocheinmal hersetzen, und ihn zu leichterer Verständniß noth-dürstig interpnnktiren; jedoch ohne weiter das geringstedarum zu ändern.
Von dem meister der diy mich von lateinzu dewtsch hat prachr.
Ä^er oy peyspil merken wil.
Der setz sich auf des endes zil.
Der nutz lcyt an dein end gar
Diftr peyspil, ncmt es war.5. Dy tat ist nit also gewesen
Der ding, als man hat gelesen.
Darumb list man ein peyspil gut,
DaS weiser werden der menschen mut.
Hundert peyspil hau ich hy für geleit10. An ditz puchlcin, die ditz beclcyt
Sint mit weysen Worten,- Einfelticlich an allen orten.
Doch han ich cluger synncn Hort
An weyfc, und auch an wort.
Doch