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Bonerius also, Bonerius, nicht Riedenburg oder Riedenberg, hat unser alter Fabeldichter geheissen«Was kann deutlicher, was kann unstreitiger seyn?
Alles was sich zu Gottscheds Entschuldigung nochetwa sagen liesse, wäre dieses; daß der Epilog, so wieich ihn hier mittheile, nicht aus eben derselben Handschriftgenommen ist, die ihn zum Gebrauche vergönnt gewesen,sondern aus einer zweyten; und daß in jener die 4osteZeile allerdings ein wenig anders und so lautet, daßvielleicht auch ein anderer seinen Fehler könnte begangenhaben, wenn das Vorhergehende und Nachfolgende nichtwäre. Anstatt nehmlich.
Und der es zu dewtfch pracht,welches sich nicht anders als auf den folgenden Voneriusbeziehen kann, heißt es dort.
Und das er das zu teutsch hat gepracht,welches von dem vorhergehenden Riedenburg gesagt zuseyn scheinen könnte, wenn schon sonst etwas von ihm ge-sagt wäre, womit dieses durch ein und zu verbinden ge-wesen, und sich das Er in dem
Von Riedenbnrg ist er genantnicht so genau an den anschlösse, für den das Buch ge-dichtet worden. Damit man aber auch nicht meyne, daßin unserer Handschrift, welche Gottsched gebraucht, derNachsatz von den Bonerius überhaupt fehle: so will ichden ganzen Schluß ebenfalls daraus her setzen.
Got muß er ynier seyn betaut
Und das cr das zu teutsch hat gepracht
Von latein fo muß fein gedacht
Ummer