Zeitschrift 
Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
Seite
24
Einzelbild herunterladen
 

( 24 )

Vvelr und ist genialer mir den Figuren und auchandre meysier gericdr mehr hernach sten gar kurz-tveilig und gur zehoren sind als den ein Regi-ster hernach volgenr aus rochst mir der Zal derplerer an welchem plar man finden mag ein ^c-lichs stuck. Wie man einer Sammlung von Fabelnden Titel der güldne Grein geben können, wird der5eser wohl nichr von mir zu wissen verlangen. Eher dürfteer begierig seyn zu wissen, was das für Gedichte andrerMeister sind, welche auf die Fabeln folgen. Aber hierzumuß ich mir einen andern Plaß erbitten, weil sie zumTheil wirklich nicht schlecht und von einer ganz besondernGattung sind.-

Ich komme auf unsere dritte Handschrist, bey derich mich weniger aufzuhalten brauche, weil sie nur 72Fabeln enthalt, die alle in der 'Ausgabe der Schweißervorkommen. Die erste Fabel ist die zwölfte dieser Aus-gabe ; und so folgen denn die übrigen ohngefehr in dernehmlichen Ordnung. Sie ist, ebenfalls nur auf Papier,um 1458 geschrieben, wie zu Ende der 72sim Fabel zusehen. Gemählde hat sie bey jeder Fabel auch; sonstaber weder Aufschriften noch Titel. Von den andern al-ten Gedichten übrigens, die sie gleichermaasscn wie jene,ausser den Fabeln enthalt, will ich hier um so wenigerreden, da sie zum Theil die nehmlichen sind , die in derzweyten Handschrift zu finden, welche mich viel zu sehrvergnügt haben, als daß ich es vergessen sollte, diesesVergnügen mit meinen Lesern je eher je lieber zu theilen.

Mit der Vierren Handschrift endlich kann ich nochgeschwinder fertig werden. Denn diese ist offenbar die

aller-