— ( ZI )
Bamberger !Unsre zweyte
Druck.
Handschrift.
ZürcherAusgabe.
- - «r.
- - 82.
- - 83-
- - 84-
- - 85-
- - 8i.
- . 82.
- - 8Z-
- - 84-
- - 85-
- - s->.
Quellen derFabeln.
- > Hnonv. I.
Ich eile zu dem letztern Punkte dieses Aufsatzes,welcher das Zeitalter unsers ehrlichen Fabeldichters be-trist. - Sein Herausgeber in Zürich , wie bekannt,
ist der Meynung, daß er noch „vor den Tagen Friedrichs„des Zweyten gelebt habe. Die Sprache, sagt er, die„Orthographie, die Einfalle, die Ausdrücke, alles Vers„räth einen Verfasser aus dem blühenden Alter der„Schwabischen Poesie. ,, — Je erfahrner und scharf-sichtiger der Kunstrichter ist, der einen solchen Ausspruchthut, von desto größerm Gewichte ist er. Gleichwohlaber ist eine Decision des Geschmacks, kein historischerBeweisgrund; und es bleibt immer eine sehr mißlicheSache, Facta durch Geschmack entscheiden wollen, wenner auch noch so sicher wäre. Denn wenn andere diesen Ge-schmack nun nicht haben? Wenn andere z. E. die Spra-che des Dichters gar nicht für die Sprache jenes Alterserkennten, das mir überhaupt ein wenig zu sehr nach demfranzösischen 8iecles geformt zu seyn scheinet? Denn Gottweiß, ob die guten Schwabischen Kayscr um die damaligedeutsche Poesie im geringsten mehr Verdienst haben, alsder itzige König von Preussen um die gegenwärtige.Gleichwohl will ich nicht darauf schwören, daß nicht cin-mahl ein Schmeichler kommen sollte, welcher die gegen-wärtige