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llcrdings konnte Herr Professor Cajparsott inCassel eine vorläufige Bekanntschaft des Literatorsdeutscher Poesie mit dem alten epischen Gedichte voraus-setzen, dessen durch höhere Unterstützung beförderte Aus-gabe er vor zwey Jahren ankündigte ^), und wovon erneulich den Abdruck des ersten Theils wirklich gelieferthat^'). Aber unvollständig und unbefriedigend warendie Nachrichten und Nachweisungen gar sehr, die manbisher davon ertheilt hatte; nur für den Herausgeberdieses schatzbaren Restes unsrer alten Dichtkunst konnten siedoch dienliche Winke abgeben, ihn bey seiner Unternehmungauf die richtige Spur zu leiten, und ihren bessern Erfolgzu befördern. Um fo mehr ist es zu bedauern, daß Hr.Cajparson erst-bey der Ausgabe des ersten Theils, undvermuthlich erst gegen die Zeit seines vollendeten Abdrucksvon den mehrern, und zum Theil wichtigen HandschriftenWissenschaft erhielt, die sich in andern öffentlichen Bü-chersammlungcn von diesem Gedichte befinden. Dennbey der Ankündigung seines Vorhabens war ihm bloß dieUffenbachische Handschrift bekannt. Jene Nachrichten
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5) Ankündigung eines deutfchen epischen Gedichts der altschwa»bischen Zeit, aus einer Handschrist der Fürstl. Hessen-Kassel,schen Bibliothek, von w. I. C. G. Casparson. Cassel 178°. 8.
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