VStt altdeutschen, bücher uttgedruckre»: Gedichten
waren ihm entgangen, und konnten ihm leicht entgehen,die Hr. M. Gbe!mg in den hamburgisthen Uttrer-l>aIrunAen' ) aus den, ihm zu Theil gewordenen, Gorr-^vediscben Papieren bekannt machte. So flüchtig undunzulänglich indeß diese Nachrichten waren, die Gott -jcb^d a!s Materialien zu seiner bekanntlich projektirtenGeschichte der deutschen Sprache und Dichtkunst zusam-zm'ngttragen hatte; so geben sie doch wenigstens Notizvon der wolftnbüttelschen, hannoverschen und wienerschenHandschrift dieses Heldengedichts, und zwar eine vollstän-digere Notiz, als Hr. C. davon, noch selbst bey der Her-ausgabc seines ersten Theils, zu haben scheint. Dennin seiner Vorrede dam^) giebt er dem casselschcn Kode.vden Borzug der Vollständigkeit vor dem wolftnbüttelschen,weil dieser, seiner Meynung nach, nur zwey Theile desGcdickts, jener aber das Ganze, oder- alle drey Theile,enthalte. Aber so ist es nicht; sondern die wolfenbüttclscheAbschrift hat eben die Vollständigkeit, wie die casselsche,und, genau genommen, eine noch größere; wie man baldsehen wird.
Denn, mit Vorbeylassung aller sonst Hieher gehörigenUntersuchungen, die das Gedicht selbst und dessen ander-weitige Abschriften betresien, schranke ich mich hier bloßauf nähere Anzeige und Beschreibung unsrer Handschrift
ein,
«) Unterhaltungen, B.VIII. St. 4. und 6. S.Z14.518.Z24. — Vcrgl. die Rezension von Hrn. Prof. Laspar-son's Ankündigung, in der N. Biblisch, d. sch. W. B. XXV.St. 1. S- 78.««) S. II. IV.