^ ( Li )
ein, deren Verglcichung vor dem Abdrucke nicht nur, wieHr. (L. sagt nützlich, sondern zum Besten der gan-zen Unternehmung, und zur Beförderung — fast möcht'ich sagen, zur Bewirtung — ihrer Brauchbarkeit noth-wendig gewesen wäre. Was es für mehrereUmstandegewefen smd, die sie unmöglich gemacht haben, ist mirunbekannt.
So viel ich weiß, ist Tenzel, in seinen monat-lichen Unterredungen ^'), der Erste, der unsrerHandschrift erwähnt; aber freylich sehr im Vorbeygehen.Unter fünf Handschriften, die er anführt, war, wie ersagt, „die andre auch auf Pergament geschrieben , und„hielt in sich: Ulrichs von Turheim vnd Volmars„(soll ohne Zweifel Wolfram heissen) von Eschenbach„TeutfcheReime von RayserCarlen und Pabst Leone,„von Marggraff Wilhelmen von Oranien, vnd„Heinrichen Grossen von Naribon. „ — Ich be-merke nur, daß diese ganze Angabe bloß von dempapier-nen Titelblate genommen ist, welches sich auf dem Rückendes Bandes unsrer Handschrift befindet. Und auch diesehat Tenzel nicht einmal genau aufgezeichnet; sie ist aberjtzt zum Theil zerrieben, und nicht völlig wieder herzu-stellen; auch würde sie, ganz hergestellt, von keiner gros-sen Erheblichkeit seyn; denn sie ist offenbar unrichtig undverworren.
Nicht viel mehr laßt sich aus Gottscheds Nachrichtvon unsrer Handschrift abnehmen. „Sie ist, sagt er,in Folio,„aufPergamen, durchgehcnds von Einer Hand geschrieben,
»>nn>
«) Vorrede, S.I.
Vom 1.1691. S. 922.
F