Von dannen nach dem Städtlew KoltgigcKing seindwieder 5. tags-reysen. Dicßer ort liegt tieff zwischen demgebürge, die Mauern seind von leymen, und in der Stadtstehen 2 ?slstien von gebranten steinen gcbauwen, welchevon einem und Kalmückischen pfaffeu Bewohnet wer-den, von dießem Städtlein nach der See Klees seind4 tags-reysen. selbige ist fischreich, hat gesaltzen und ganßgrünes waßer und die lrtis laustet dadurch. Eine tags-reyse von hier pallirre der Gesandte die Irrig, und kämein ein Landt, da wenig Busch und Graßseldt war, undhielte sich hernach längs dem ström, hier redet mann nochdie Kalmückische spräche. Alßdann hatte er 2 tagS-rey-sen nach iVluZansKogo l'gisctiz, und wieder 7 tags-Renscn durchs Gebürge, in welchem sich die ^ußglinskil'-zisclia aushalten, und gebrauchen die iVZuZzIsche undKalmückische spräche. Von dießemlaischa zu demiViü-xali-Ko l'aisclia ^emsclii seind 8 tags-reysen, und vonhier zum letzten iViuZsIinsKo l'giscks OoKrons seind ztags-Reysen. Dießes OoKron gräntze erstrecken sich hier-nach Biß an das Lstnaische Landt i), und seind i s tags-
^ reysen,
Kennen, auch einen Theil der Bucharey bestegt und hiedurchzu der kalmückischen Herrschast, die man die Sengortschenennet, den Grund gelegt. Er starb im I. 1655, und seinSohn Seng« oder Senge, den Baikorv' hier auf der Reiseantraf, folgte ihm in der Negierung.i) Rathay ist bekanntlich Sina. Hier ist aber der NameKathayin weitlZuftigem Verstände genommen, und man hat vieleGegenden außer der sinesifchen Mauer, wenn sie nur ineiniger Abhängigkeit von Sina standen, mit darunter begriffen;welches daraus erhellet, daß Baikon,' noch 2 Monate bis andie erste sinesische Stadt, die noch dazu außerhalb der Mauerist, zugebracht hat.