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reysen, zwischen dießem ^u^ünüki l'ziscken wohne»noch viel kleine 'I'aiscnen. Im XitNüischcn landt reysetmann 2. Monat Biß mann an die erste Stadt KoKorsna -)komt; Und des Gesandten ankunfft daselbst, n geschaheden 12 Ignuar: 1656. Die Mauren dießer Stadtseindvon Leymen, die thürne aber von gebranten steinen ge-bauwen; die Pforten seind von Eichen Holtz, und dersel-ben durchgang ist 6. Klaffrer weit; Der Marckt Begreif-fet einen großen räum, und hinter den Krambuden, welchevon steinen aufgcbauwet, wohnen die Kauffleute; selbigehandeln mit silbcr^Mnnz, welche Lall und Lugscnei ge-uennetwerden. Ein wieget y ^ioscon-ische LcpecKen,und 14. L^L^Kei gelten ein I-sII i!). Sie verkauffen
aller-
«) Ist die Stadt, welche auf mongolisch Rnl'ct'oton, undauf siucsisch Gu-chua tfchin heißt. Sie liegt 5 Gradwestlich von Pekin und fast unter 41° Pvlhvhe.K) Diese Nachricht scheint irrig zn seyn. Die Siucsen haben,außer ihrer kleinen messingenen Scheidemünze, die sie Tezien,die Russen aber mit dem mongolischen Namen Dschoßi nen»ncn, kein geprägtes Geld, sondern das ftiuesie Silber in ge-schmolzenen Klumpen vertritt bey ihnen die Stelle desselben,und muß daher bey jeder Gelegenheit abgewogen werden. Dasflnesische Gewicht besteht aus L.aan, Tschin nud Fnn, oder,wie es in der Aussprache der Siucser klingt, Lj.m, TzjZn undFyn. Ein Laau d. i. etwas mehr als eine holländische Unze,enthält 10 Tschin, deren jedes aus 10 Fun besteht. Sechs»zehn Laan machen ein Sin; das wiegt nach rußischem Gewichte,welches etwas leichter als das uuftige ist, 1 Pfund und 44-45Solotuik, daß demnach etwas über 11 Laan auf ein rußischesPfund gehen. Das feine Silber in Sina, welches das chanischeheißt, pflegt zwischen 15 uud 16 lvthig zu seyn; bisweilenist es gar lülvthig. Eigentlich sollten 10 Dschoßi i Fiiu, roo
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