„barinnen er die fürnehmbsten Historien altes und neues„Testaments in teutsche Verse verfaßt, und allerhand„feine lehren mit untermischt. Er hat auch einen Anß-„zug der siebenden Aahl, auö der Bibel und den Chro-„nicken, hervorgegeben, dessen doch Ä.conhard Vl?urss-„bain, in seinem Buch 6e Zeptenario keine Erwähnung„gethan. Sie sind zu Frankfurtlz a. 1569 gedruckt.,,— Kein besserer Grund, als daß der Freydank oft imRenner angeführt wird, scheint Morhofen vermochtzu haben, jenen mit Hugo von Trymbcrg für gleich-zeitig zu halten. Hätte er diese Anführungen genauererwogen, so würde er ihm schon ihrentwegcn eine frühereExistenz eingeräumt haben. Doch, das isinoch die kleinsteUnrichtigkeit dieser Stelle. Weit unrichtiger ist die An-gabe des Titels von Hreydank's Gedichte; ob sie gleich,wie diese ganze Nachricht, von mehrern nachgeschriebenist. ^) Denn hier vermengt er offenbar den ältern Frey-bank, diesen ehedem so beliebten, im Renner so oft an-geführten Gnomologen, mit einem um zweyhundcrt Jahrespätern Dichter, oder Reimer vielmehr, Jacob Frey-dang, dessen hier gemeyntes Buch ich vor mir habe. Eshat den Titel: Der L.aycn Biblia: Darinn die Hei-lige Gchrissr, sonderlich aber die fürnemsten Hi-storien vnd Geschickt deß alren vnd neurven Te-staments, kury vnd summarisch, doch ganz voll-kommen, beschrieben -werden. — — — —Gampr einem Außzug der sibenden Zal, auß
hey-
z. B. von Omeis in seiner Anleitung zur teutschenReim- und Dichtkunst, S. 24; von Neimmann imVersuch einer iLinl. in die der Teutsche»,
TH.Il. S.274.