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die vornehmsten Worte desselben, die in den ersten oderletzten Versen vorkommen. Zuweilen fand ich diese Ueber-schriften passender» als jene. So ist z. B. das cilfteKapitel des wormser Drucks Vom Gebere in unsrerHandschrift iLin Geber überschrieben: und das ist esauch wirklich.
Um den Leser durch eine Probe in den Stand zusetzen, von dem Werth unsrer Handschrift zu urtheilen,und sie mit dem wormser Drucke zu vergleichen, willich aus dem letztern das Kiste Kapitel Hieher setzen, undhernach eben dieß Stück aus der Handschrift folgen lassen.Die abweichenden Lesearten des kleinern FrankfurterDrucks, die mehr als modernisirte Rechtschreibung sind,habe ich unten bemerkt, weil mirs immer wahrscheinlicherwird, baß diese spatere Ausgabe nach der ersten Branti-schen abgedruckt sey.
Von jm selber.
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^ch wcyß von meinant also vil,
Als von mir selbs wie ichs verhil.Ich muß mich mancher ding schämen,Die an mir seind durch bösen nameo.s. Wer mir thut leyden guten fin,
Ist wenig weiser i) daii ich bin.Von dem ich hör das best sagen,
Des wapen wolt ich auch gern trage«.Welcher nach meinem willen thut,10. Zu dem trag ich gar hohen mut.Wer mir zu kriegen wirt bekant,Den meid ich übers vierde landt.
Q » IchFranks: Der ist nicht weiser»