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man in die kalten Zonen Vordringen konnte, erst dann wurde es möglichden Menschen in den kalten Gegenden anzusiedeln. Das war früher ;derEinfluss auf die Produktionskosten besteht aber heute noch in vollemMass( Aufwand für Gebäude etc.) Aber nooh mehr durch das Territoriumwird die Vegetationsperiode bestimmt: die Zahl der Monate,in denenlandwirtschaftliche Tätigkeit möglich ist.
8) Das Territorium mit allen seinen Eigenschaften beei n flus st denCharakter de r Bevölkerung, die es bewohnt und damit auch ihre Volks-wirtschaft Ritter Peschei). Der Zusammenhang macht sich geltend aufallen Gebieten des Lebens. Der Einfluss der sog. gedegneten Klimatenist ungünstig auf die Arbeitaenergie,sie führen zu einer Erschlaf-fung derselben; damit hängt zusammen, dass wir die Kultur von diesenvon der Natur meist begünstigten Menschen zum Norden fortsohreltensehen. Es ist die Wirkung des Klimas,dass in den Tropen die Arbeits-fähigkeit des Menschen herabgesetzt ist; das beruht auf physischerGrundlage: bei übermittleren Aussentemperaturen sinkt die Nahrungs-aufnahme, insbesondere vermindert der Körper die Aufnahme der Netteund Kohlenhydrate um zum Schutz gegen die Hitze die Eigentemperaturherabzu8etzen: die Nahrungsaufnahme geht nun unter den Bedarf herabund diese Unterernährung aus wSrmeökonomlachen Rücksichten vermindertdie Arbeitsfähigkeit. Damit ist die Grundlage gelegt für die wich-tigste Arbeitsteilung der Oegenwart: für Arbeitsintensität bieten diesog. ungünstigsten Klimata den Vorzug,dahe r hier S itz der Jndustrie,die günstigen dagegen mehr für Hervorbringung vom Rohprodukten.
3) Daa Territorium bestimmt die Grenzender Ansiedlungen und di e Ver-kehra zentren derselben: eratere werden bedingt durch die Gliederungeines Landes in Gebirge und Ebenen und ihre Lage zum Meer- Überallwo Völker sich niederlieasen,bestimmten die Grenzen die Gebirge oderdas Meer: durch die Grenzen wird auch der Umfang dea Wlrtachaftsge-