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finden wir dichte BevBlkerung. Am deutlichsten tritt die Erscheinungder Aneiedlungsdiohtlgkelt der Erde in den verschiedenen Wärmeregio-nen zu Tage( siehe 11 Oekonom. Politik p. 88) .
6) Das Terrltoriumjbeeinfluast den Standort gewisser Erwerbazweige:auch für die Jndustrle von fundamenralster Bedeutung z.B. Bergbau,was von selbst einleuchtet; die Montanindustrie ist der Lebensnervder Menschheit. Bayern z.B. angewiesen die Kohlen von auswärts zubeziehen, daher auch die mangelhafte Entwicklung der Jndustrle.
Aber nicht nur mit den mineralischen Eigenschaften macht sich dasTerritorium hier geltend, sondern auch die klimatischen sind hierfühlbar. So hat England einen bedeutenden Vorsprung ln der Herstellungfeiner Garne, Infolge der grossen natürlichen Luftfeuchtigkeit,die dieCohäsion der feinen Baumwollfasem günstig beeinflusst, b) Ferner CadVorkommen von natürlichen Wassergefällen von Bedeutung vor allemschon vor Erfindung des Dampfes ( mill heisst Fabrik) und heute wie-der, da Elektrizität durch Wasserkraft erzeugt wird; sogar die Kohlekann erspart werden.
8) Das Territorium wirkt ein auf Handel und Verkehr eines Landes:durch dlo schon erwähnte Gliederung ln Gebirge, Täler und Ebenen;nämlich auf niederen Kulturstufen bedingt diese Gliederung die Rich-tung des Verkehrs,die Gebirge wirken da dlrket kulturfeindlich,da ver-kehrsfeindlich. Heute werden die Schwierigkeiten überwunden, aberauch nur mit bedeutenden Kosten.- Das System der Wasserläufe war auchBChon auf niederer Kultustufe von grosser Bedeutung! Die Landstrassewar die einzige Konkurrenz,an den Wasserstrasse als Hauptwegen konn-ten nur Städte entstehen; der Dampf hat uns davon emanzlpirt- jemehr aber der Eisenbahnverkehr ausser Stand ist, die enormen Anforde-rungen zu bewältigen,desto mehr muss man auf den zudem viel billigeren