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MS 311 - Brentano I : [Allgemeine Volkswirtschaftslehre] ; [Vorlesungsskript WS 1910/11]
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Sodann hatten wir eln/Awsites Ergebnis, welches in technischer

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Sprache lautetet der technische Fortschritt findet statt, indem an die^-

Stelle der gegenwärtigen Arbeit,die Ergebnisse früherer Arbeit in

Vorrichtungen, Werkzeugen, Vorräten, Maschinen treten, ökonomisch

heisst dast der technische Fortschritt findet statt,indem an Stelle der

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Mitwirkung der Arbeit m%hr und mehr die des vermehrbaren Kapitals

tritt.

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Nun eine

gegebenen Ersetzung von

höchst wichtig/* Frage

: wann der Fortschritt in der an-

Stoff

durch Kraft besteht, so fragt sich, ob

diese Ersetzp^g,diese Steigerung der Produktionsmenge,diese Er-höhun g der Qualität unter tollen Umszänden möglich/ genügt, dasseine technische Erfind ung/^e macht ist, dass sie auch praktisch zurAnwendung gelangen kann.

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%ier muss man zufrückgreifen auf den Unterschied zwischen Tech-

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nik und Wirtschaft: Die^Technik hat als Ziel die möglichst vollkomme-

VprA^rklichung einest Gedankens,unter Aufwendung von möglichst we-

ff und Kraft, '^as Ziel der Wirtschaft ist ein anderes: dass

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Aduktion den g/Tösstmöglichsten Ueberschuss abwirft über die Ko-

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sten^iass sie möglichst gewinnbringend sei. Die Vervollkommenheit7 steht erst in zweiter Linie, ebenso die Ersparnis an Stoff und Kraft.Wenn; ein technisch minderwertiges Produkt einen grösseren Gewinn ab-

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wirfst,so zieht ^s^.e das technisch unvollkommenere vor; ebenso zieht sie

es l'or, mehr &toff und Kraft zu verwenden, als der technischen Voll-

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ko^menheit^ntsprlcht, wenn damit ein grösserer Ueberschuss erzielt

wi^d.

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Weiswijr^cliaftet

die deutsche Landwirtschaft zuerst Kenntnis nahm von dere ,wie heute noch in Russland und Teilen von Amerika ge-wird, begriff sie es nicht und bezeichnete es als Raub-

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M^ua <iachte nicht daran, dem Boden die entnommenen Stoffe zu er-

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^zen, man ging einfach zum Anbau von Neuland über, da Land in Menge