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Sodann hatten wir eln/Awsites Ergebnis, welches in technischer
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Sprache lautetet der technische Fortschritt findet statt, indem an die^-
Stelle der gegenwärtigen Arbeit,die Ergebnisse früherer Arbeit in
Vorrichtungen, Werkzeugen, Vorräten, Maschinen treten, ökonomisch
heisst dast der technische Fortschritt findet statt,indem an Stelle der
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Mitwirkung der Arbeit m%hr und mehr die des vermehrbaren Kapitals
tritt.
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Nun eine
gegebenen Ersetzung von
höchst wichtig/* Frage
: wann der Fortschritt in der an-
Stoff
durch Kraft besteht, so fragt sich, ob
diese Ersetzp^g,diese Steigerung der Produktionsmenge,diese Er-höhun g der Qualität unter tollen Umszänden möglich/ genügt eä, dasseine technische Erfind ung/^e macht ist, dass sie auch praktisch zurAnwendung gelangen kann.
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%ier muss man zufrückgreifen auf den Unterschied zwischen Tech-
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nik und Wirtschaft: Die^Technik hat als Ziel die möglichst vollkomme-
VprA^rklichung einest Gedankens,unter Aufwendung von möglichst we-
ff und Kraft, '^as Ziel der Wirtschaft ist ein anderes: dass
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Aduktion den g/Tösstmöglichsten Ueberschuss abwirft über die Ko-
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sten^iass sie möglichst gewinnbringend sei. Die Vervollkommenheit7 steht erst in zweiter Linie, ebenso die Ersparnis an Stoff und Kraft.Wenn; ein technisch minderwertiges Produkt einen grösseren Gewinn ab-
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wirfst,so zieht ^s^.e das technisch unvollkommenere vor; ebenso zieht sie
es l'or, mehr &toff und Kraft zu verwenden, als der technischen Voll-
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ko^menheit^ntsprlcht, wenn damit ein grösserer Ueberschuss erzielt
wi^d.
Arh un
Weiswijr^cliaftet
die deutsche Landwirtschaft zuerst Kenntnis nahm von dere ,wie heute noch in Russland und Teilen von Amerika ge-wird, begriff sie es nicht und bezeichnete es als Raub-
ba
ae
M^ua <iachte nicht daran, dem Boden die entnommenen Stoffe zu er-
!
^zen, man ging einfach zum Anbau von Neuland über, da Land in Menge