80.
entsprechend geringer.
Er suchte auch festzustellen,wie eine Steigerung oder Herab-setzung des Lohnes wirke. Er erhöhte den Lohn und mass das Ergebnis,dann setzte er den Lohn wieder herunter und beobachtete den Erfolg!die Arbeiter leisten mehr bei hohem Lohn. Seine Arbeiter wurden spä-ter auch zum Beweis benutzt, dass Englands Konkurrenzfähigkeit durch
die hohen LShne,die in England gezahlt werden,nicht gefährdet sei.
]
Schulze- Gebernitz stellt über das Verhältnis zwischen Lohn und
t
Leistung folgende Tabelle auf von der Baumwollweberei,in Deutschlandund der Schweiz,in England und in Nordamerika:
Deutschland
England
Amerika
&
Schweiz
Tageslohn
95 d
46 d
40 - 56 d
wHchentl.
Produktion
466 Yards
. ex,
709 y
1800 y
Kosten proYard
-0,303 d
0,876 d
0 , 1 )
e,2 d
Die 1^73/79 tagende Kommission anlässlich der Regelung desneuen Zolltarifes stellte fest, dass sich seit 1871 die Zahl der Ar-beiter vermindert hat, dass aber die Produktion gleichblieb,da sichdie Leistung dar Arbeiter gesteigert hat. 1871 waren aber die LShneder Arbeiter ephBht worden.
] Arbeitszeit:
Unsere Arbeiter verlangen immer mehr Kürzung der Arbeitszeit; die Ar-beitgeber pflegen diesen Forderungen Widerstand zu leisten, da siefürchten, nicht mehr konkurrenzfähig zu sein. Im 18. saec. ist ein gegenteiliger Fall pru konstatieren. Justus Mäser k lagt 1777 über dielange Arbeitszeit Mnd vor allem über das Streben der Arbeiter Ueber-stunden zu machen, ^ie ArbelterbevRlkerung stand unter dem Bann des
' i
< '
i