Zu ZcrusalcmS philosophischen Aufsätze», Z
Grübler auch wirklich crbiclt, wie Mi; ein Mensch er unterden Menschen war: das wissen seine übrigen Freunde nochbesser, als ich. Ich glaube ihnen alles, was sie davon sagen.Wer zu dcutlicbcn Begriffen sich ;n erheben gewohnt ist, kannja leicht sich wieder zn klaren bcrabstiinmcn, und es bey diesenbewenden lassen. Aber warnm wollen einige von ihnen mir nichtglauben s daß dieser feurige Geist nicht immer sprüetc und loderte,sondern unlcr rubigcr und lauer Asche auch wieder Nahrung ansieb zog! daß dieses immer bcschäfftigtc Herz nicht znm Nachtbeilseiner böbcrn .Kräfte bcschäffligct warj nnd daß diesen Kops ebenso wenig Licht obnc Marine, als Wärme ohne Licht befriedigten.
Wenn icb auch also mit Bekanntmachung dieser Ucbcrblcibsclseines bellen Verstandes, weiter nichts suchte, als in dem An-denken derer, die ibn liebten, sein Bild völlig zu runden: werwollte mich tadeln? Oder viclmcbr, wessen Tadel wollte ichnickt über das Vergnügen verschmerze», ans einen kleinen Dankaus jener Welt rechnen zu dürfen?
?ocb weit gcfeblt, daß der innere Werth dieser Ucbcrblcib-sel mich nicht auch bey denen rechtfertigen sollte, denen meinjunger freund nichts war, die ilzt blos den Schriftsteller inibm suchen, wozu ick, mcbr aus meine, als auf seine Gefahr,ibn mache. Ein näbcrcS Wort über diesen innern Werth er-laube man mir, am Schlüsse derselben, zu sagen.
Vier füge ich nichts mcbr hinzu: aber wie vieles wünschteich, crratbcn zu lassen!
Inhalt.I,
T.,ß die Sprache dem erste» Mcnschc» d»rch Wunder nicht mitgetheiltsey» kann.
II.
lieber die Natur und den Ursprung der allgemeinen und absiractc»Begrifft.
III.
lieber die Freyheit.
IV.
lieber die Mendclssohuschc Theorie von, sinnlichen Vergnügen,
V.
Ueber die vermischte» Empfindungen.
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