eine Tliplik.
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Moralische oder Unmoralische gewisser Hiebe und Stöße meinesKampfpaarcs urtheilen: und habe es doch gethan. Ich wollteblos die Gründe dieses Urtheils meinen Leser beyläufig abnch-mcn lassen: und habe ihm das Urtheil selbst oft wörtlich vor-gesprochen. Was soll ich thun? Mich entschuldigen? Mit deralbernen Mine eines unausgelcriiten Heuchlers um Vergebungbitten? Versprechen, daß ich ein andermal besser auf meinerHut seyn wolle?
Kann ich das? Zch versprechen? — Za, ja; ich ver-spreche: — mir es nie wieder auch nur vorzunehmen, bey ge-wissen Dingen kalt und gleichgültig zu bleiben. Wenn der Menschbey dem, was er deutlich für Mißhandlung der Vernunft undSchrift erkennet, nicht warm und theilnchmend werden darf:wenn und wo darf er es denn?
Eine Parabel.
- >IU!V lsciloiu vri parel Iiolum.
^/z,»no/oAi/>a re/uz.
Nebst einer kleinen Bitte, und einem cvcntualcn Absagungs-
schrcibcn
Ehrwürdiger Mann!
^ch würde ehrwürdiger Freund sagen, wenn ich der Menschwäre, der durch öffentliche Berufung auf seine Frcundftbaftenein günstiges Norurthcil für sich zu erschleichen gedächte. Ichbin aber vielmehr der, der durchaus auf keinen seiner Nächstendadurch ein nachtheiliges Licht möchte fallen lassen, daß er derWelt erzählet, er stehe, oder habe mit ihm in einer von den