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Das Absagungsschreiben.
Mein Herr Pastor,
Al>t vorstehenden friedlichen Blättern glaubte ich von Ihnenabzukommen; und schon freute ich mich in Gedanken auf denfreiwilligen Beytrag, j,, welchem Ihre heilige Faust das christ-liche Banicr wieder über mich scbwcnken würde.
Zndcß aber entweder mich die Presse, oder ich die Pressenicht genugsam fördern konnte, erhalte ich das 61 — 63ste Stückbesagter Bcvträgc, — und bin wie vcrnicbtct!
Das hat der nehmliche Mann geschrieben? Wie soll dieNacbwclt, auf welche die frcyrvilligen Beyträge doch ganz ge-wiß kommen werden, einen so plötzlichen Sprung von Weißaus Schwarz sich erklären? — Gocze, wird die Nachwelt sa-gen, Gocze wäre der Mann gewesen, der in Einem Athemgegen einen und eben denselben Schriftsteller sauersüße Kompli-mente zwischen den Zähnen murmeln, und aus vollem Halselaute Verleumdungen auostossen können? Er hätte zugleich dieKatze und den Eber gespielt? Die Katze, die um den heißenBrcn gehet? und den Eber, der blind auf den Spieß rennet?Das ist unglaublicb! Zn dem Z5sten Stück ist sein Eifer nochso gcmäßigct, noch so ganz anonvmisch; er nennet weder Sacknoch Esel, auf die sein Stecken zuschlägt: und auf einmal imlösten Stücke ist L.cssing namentlich hinten und vorne; mußMessing namcntlick gcknippcn werden, so oft er den Krampfin seine ortbodorcn Finger bekömmt? Dort will er daS Was-ser kaum regen: und hier, Plumps! Das ist unbcgrcislich!Nothwendig müssen also zwiscben dem 55stcn und Kisten Stückedieser kostbaren Blätter, wie wir sie itzt baben, alle diejenigenverloren gegangen scvn, die »ns dieses Plumps! erklärenwürden."
So wird die Nachwelt sagen, Herr Pastor. Doch waskümmert Uns die Nachwelt, Herr Pastor, die vielleicht auch sonicht sagen wird? bicnng, Sie wissen selbst am besten, wiesehr sich die Nachwelt irren würde; und ich berühre diese Saiteblos, um cö bey der iiztlebenven Welt, — versteht sich, derWelt, die wir ZdcyOc füllen — zu entschuldigen, Falls auch
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