A n t i - G o e z e.
I5x Iino >ina c.ipilul» «-»mprodillio, ferream le srnnli?m i>ossiili?r>» fallaeis:.
//ie, o»z/. K>^.
ACHTER. (10)1778.
Acyda! wo wollte ich in meinem Vorigen hin? Es hat sichwohl, daß der Herr Hauptpastor den Namen Advocat in seinereigentlichen Bedeutung nehmen sollte! Advocat heißt bey seinesgleichen weiter nichts als Zungcndreschcr; und das, das bin ich»bin. Ein feiler Zungcndreschcr in Sachen des Ungenanntenbin ich ihm; und er hat blos die Güte, das minder auffallendeWort zu brauchen.
Was Wunder auch? Sein guter Freund, der Rcichspost-reitcr, ehedem selbst ein Advocat, scheinet, ohne Zweifel auscigncr Erfahrung, eben den Begriff vom Advocatcn zu haben;wie ans cincm Epigramm zu sehen, welches er neulich in einem'seiner Beytrage mit cinflicsscn lassen. Ich weiß die schönenZeilen nicht mehr; aber die Spitze war, daß nichts als Schreyenzum Advocatcn gchöre. Dieses Epigramm soll zu seiner Zeitzwiscbcn dcr Börse und dem Rathhausc in Hamburg einigesAufscbcn gemacht haben, und es bätte dem Verfasser leicht ebenso bekommen können, wie ihm mehrere Epigramme bekommensind, wenn er nicht die Klugheit gehabt hätte, noch zur rechtcnZeit zu erklären, daß er selbst das Epigramm nicht gemachtbabe. Dieses schrieb man mir aus Hamburg , und setzte hinzu:„Das fand sich auch wirklich. Nicht der Rcichspostrcitcr, son-„dcrn dcS Ncichspostrciters Pferd, hatte das Epigramm gemacht."
Doch das Pferd dieses Reiters kümmert mich eben so we-nig, als dcr Reiter dieses Pferdes. Mag doch noch ferner einesmit dcm andern immer durchstechen, und das Pferd, was essich schämt gemacht zu haben, auf den Reiter, so wie der Rci-
Werke x. 14