Anti-Goezc. Zehnter.
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theilen: so kann cr keinen andern Bcwcgnngsgrnnd gehabt ha-ben, als unselige Ruhmsucht, glorigz cuvilliwtoin sgcrilozam;und ich finde in der ganzen Geschichte ihn mit niemanden zuvergleichen, als mit dem Unsinnigen, der den Tempel der Dianazu Ephcsus verbrennen wollte, ut overv pulekorrimo contumvto,nomon v^'us per totuin terrarum ordoi» liisjieerotur. Als NUN derFantast diesen seinen Schwindel auf der Folter bekannte: wasthaten die Ephescr? Sie beschlossen, um ihn von der empfind-lichsten Seite zu strafen, daß niemand seinen Namen nennensolle; und wir würden es noch nicht wissen, wie der stolze Narrgchcisscn, hätte sich Thcopomp in seinen Geschichtbüchcrn die-ser klugen Verfügung unterwerfen wollen. Ich folge den weisenEphcscrn; nenne, Trotz dem Thcopomp, nach dem Beyspiel desNalcrius, den ungeheuren Geck auch noch nicht; und trage an:wie, wenn wir ein gleiches unter uns ausmachten, und denFrevler nie nennten, (gesetzt, daß wir seinen Namen wüßten,oder erführen) der aus Ehrsucht den Felsen sprengen wollen,auf welchen Christus seine Kirche gegründet? — Zch stelle mir vor,ich sammle die Stimmen, fange an von den pstribus oonlcriptisdes Lutherlhums, einem Erncsti, einem Scmmlcr, einem Teller,einem Jerusalem , einem Spalding :c. und komme herab bis aufden kleinsten Dorfpricster, der in den freywilligcn Nachrichtenseiner Nothdurft pfleget: und alle, alle stimmen für Ja-
Nur einer, einer nur, der Hauptpastor Goeze, stimmet fürNein. Nein! donnert cr; nnd nochmals Nein! Nicht genug,daß dcr Ungcnanntc dort cwig zu Schanden geworden: cr mußauch noch hier zeitlich zu Schänden werden. Amen! fügt erhinzu; Amen!
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