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10 (1839)
Entstehung
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227
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Anti-Goezc. Zehnter.

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theilen: so kann cr keinen andern Bcwcgnngsgrnnd gehabt ha-ben, als unselige Ruhmsucht, glorigz cuvilliwtoin sgcrilozam;und ich finde in der ganzen Geschichte ihn mit niemanden zuvergleichen, als mit dem Unsinnigen, der den Tempel der Dianazu Ephcsus verbrennen wollte, ut overv pulekorrimo contumvto,nomon v^'us per totuin terrarum ordoi» liisjieerotur. Als NUN derFantast diesen seinen Schwindel auf der Folter bekannte: wasthaten die Ephescr? Sie beschlossen, um ihn von der empfind-lichsten Seite zu strafen, daß niemand seinen Namen nennensolle; und wir würden es noch nicht wissen, wie der stolze Narrgchcisscn, hätte sich Thcopomp in seinen Geschichtbüchcrn die-ser klugen Verfügung unterwerfen wollen. Ich folge den weisenEphcscrn; nenne, Trotz dem Thcopomp, nach dem Beyspiel desNalcrius, den ungeheuren Geck auch noch nicht; und trage an:wie, wenn wir ein gleiches unter uns ausmachten, und denFrevler nie nennten, (gesetzt, daß wir seinen Namen wüßten,oder erführen) der aus Ehrsucht den Felsen sprengen wollen,auf welchen Christus seine Kirche gegründet? Zch stelle mir vor,ich sammle die Stimmen, fange an von den pstribus oonlcriptisdes Lutherlhums, einem Erncsti, einem Scmmlcr, einem Teller,einem Jerusalem , einem Spalding :c. und komme herab bis aufden kleinsten Dorfpricster, der in den freywilligcn Nachrichtenseiner Nothdurft pfleget: und alle, alle stimmen für Ja-

Nur einer, einer nur, der Hauptpastor Goeze, stimmet fürNein. Nein! donnert cr; nnd nochmals Nein! Nicht genug,daß dcr Ungcnanntc dort cwig zu Schanden geworden: cr mußauch noch hier zeitlich zu Schänden werden. Amen! fügt erhinzu; Amen!

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