Erste Folge.
ein kerinturis tiailitum; lind das sutiirum Muß sich eben sowohlauf jenes, als auf dieses beziehen. Eben sowohl das blos ge-predigte Evangelium muß der Grund und Pfeiler unsers Glau-bens seyn können, als das aufgeschriebene. — Daß diesesder wahre Sinn des Zrenäus ist, erhellet aus den folgendenKapiteln unwidcrsprcchlich. Und wenn er besonders im 4ten sagt;<jul<! autom li nelzuo ^postoli ^uidem Lcriiituras rel!«zuittent uo-Iiis, nonne onortedat orclinem te«jui Iraäitionis, ljusm trsäille-ruiit i!s ljuidus comimtted-rnt I^cclolias: hat er auch wie Goezegeglaubt, daß die christliche Religion nothwendig hätte unter-gehen müssen, wenn die Apostel nichts geschrieben hätten? Wenner fortfährt; (!ui orcl!n<tt!oni atlentiunt multse Fontes dardsro-rui», enrum c>ui in (üliristuin crvllunt c/ta»-tn et at^a/nentc»,ter!^,tam lial^ontes ^>er 8n'»!tuiu in cciräidus tuis talutein, et ve-torum ^I rallitionei» lliÜAvnter cuktcnliontes, in unuin Oeum cro-«tonte«, lal»r!eatorei» coel! et terr.-v et onmiuin lzuse in eis tunt,j,er etirittuni ^etuin vei liüum: hat er auch gelehrt, wie Goeze,daß der heilige Geist ohne Schrift nichts vermöge; daß keinGlaube ohne Schrift möglich sey? Wenn er, nachdem er diedamalige lieFiiIam liclvi wörtlich angeführet, hinzusetzt; Hkmelilloin cnii //«e ^'ter^- eroclillorunt, Quantum sä tvrmnnem nattrunil»<-»rl>»ri sunt: huimtm» initeni srl tententiain, conluetultinei»et conversiltioncin, ^iropter üilein ,,onjuain sa^iontislimi lunt, etiilaeent Ilco, eonvers-uites in oinni justitia, et eaMitte, et 5a-jüentia: hat er auch, wie Goeze. den Gebrauch der Bibel allenund jeden Christen für unentbehrlich gehalten? würde er michauch, wie Goeze, wegen meiner Fiction eines Volks, das ichohne Bibel Christen sevn lasse, verdammet haben? —
Was ich oben von den Ariancrn sage, daß sie die erstengewesen zu seyn sckcincn, welche verlangt haben, daß man ih-nen die Gottheit Christi vor allen Dingen in den Ncutcstament-lichcn Schriften zeigen müsse, gründet sich auf das, was wirvon dem eigentlichen Verlaufe der Streitigkeit auf dem NicaischcnConcilio wissen. Die Geschichte dieses Concil» selbst kann HerrGoeze doch wohl nicht auch mit unter die verrufenen Quellenrechnen, gegen deren Gebrauch er S. 136 protcstircr? Folgende