26? Ernst und Falk.
Falk.
Wie sie alle? Das sagen diese alle nicht.
Ernst.
Nicht? So gibt es ja wohl auch Kätzcr unter den Frei-maurern? Und du wärest einer. — Doch alle Kätzer habe»mit den Rechtgläubigen immer noch etwas gemein. Und davonsprach ich.
Falk.
Wovon sprachst du?
Ernst.
Rechtgläubige oder Kätzcrische Frcymäurer — sie alle spielenmit Worten, und lassen sich fragen, und antworten ohne zuantworten.
Falk.
Mcynst du? — Nun wohl, so laß uns von etwas andernreden. Denn einmal hast du mich aus dem behäglichcn Zustandedes stummen Staunens gerissen —
Ern st.
Nichts ist leichter, als dich in diesen Zustand wieder zuversetzen — Laß dich nur hier bey mir nieder, und sich!
Falk.
Was denn?
Ernst.
Das Leben und Weben auf und in und um diesen Zlmcuscnhausscn. Welche Geschäftigkeit, und doch welche Ordnung!Alles trägt und schleppt und schiebt; und keines ist dem andernhinderlich. Sich nur! Sie hclffen einander sogar.
Falk.
Die Ameisen leben in Gesellschaft, wie die Bienen.Ernst.
Und in einer noch wunderbarern Gesellschaft als die Picneu. Denn sie haben niemand unter sich, der sie zusammenhält und regieret.
Falk.
Ordnung muß also doch auch ohuc Regierung bestehen können.Ernst.
Wenn jedes einzelne sich selbst zu regieren weiß: warum nicht ?