Druckschrift 
10 (1839)
Entstehung
Seite
286
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Ernst und Falk.

Wenigstens ist das Verbot der Fragmente, wegen der Ge-gensätze des Herausgebers gewiß nicht ergangen, welchen manseine Streitigkeit mit dem Hauptpastor Göze ungehindert fort-setzen lassen, und auch ins künftige zuverlässig so viel ungehin-derter fortsetzen lassen wird, als Hr. Göze durch sein Verstummenbereits zu verstehen gegeben, daß Er ihr nicht gewachsen sey,und ein weit andrer Mann das Wort für ihn aufgenommen hat.

Ernst und Falk.Gespräche für Freymäurer.

Fortsetzung.1 7 8 0.°)

Vorrede elnes Dritten.

Äcr Verfasser der ersten drey Gespräche hatte diese Fortsetzung,wie man weiß, im Manuscriptc, zum Drucke fertig liegen, als der-selbe höhern Grr's einen bittenden Wink bekam, dieselbe nichtbekannt zu machen.

Vorher aber hatte er dies vierte und fünfte Gespräch einigenFreunden mitgetheilt, welche, vermuthlich ohne seine Erlaubniß,Abschriften davon genommen hatten. Eine dieser Abschriftenwar dem itzigen Herausgeber durch einen sonderbaren Zufall indie Hände gefallen. Er bedauerte, daß so viel herrliche Wahr-

°)Bon diesen beyden letzten Gesprächen erhielt ich damahls ei» Srci»^plar aus des sei. Lcssings Händen, worin er Druckfehler berichtiget, auch nochetwas wesentliches hinzugefüget hatte. Zch theile hier, was die Druckfehlerbetrifft, alles von Lcssing berichtigte mit. Was ich etwa» von dem hinzuge-fügten Wesentlichen, wenigstens noch für jetzt zurück behalte, ist freylich nichtweniger interessant als das übrige Alle. Aber einer Entschuldigung vonmeiner Seite bedarf diese Zurückhaltung wohl nicht weiter, als daß es selbstnicht in dem Manuscriptc befindlich war, welches dem Dritten in die Händefiel." Journal von und für Deutschland, in Zahrgang (1786),St. VII-XU, S. 169.