Viertes Gespräch.
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heilen lmterdri'ickt werden sollten, und beschloß das Manuskript,ohne Winke zu haben, drucken zu lassen.
Wenn die Begierde, Licht über so wichtige Gegenstände all-gemeiner verbreitet zu sehen, nicht diese Freyheit hinlänglich ent-schuldiget; so läßt sich nichts weiter zur Vertheidigung derselbensagen, als daß der Herausgeber kein aufgenommener Maurer ist.
Ucbrigens wird man doch finden, daß er, aus Vorsicht undAchtung gegen einen gewissen Zweig dieser Gesellschaft, einigeNamen, welche ganz ausgeschrieben waren, bey der Herausgabenicht genannt hat.
Viertes Gespräch.Falk.
Ernst! Willkommen! Endlich wieder einmal! Zch habe meineBrunnen-Cur längst beschlossen.
Ernst.
Und befindest Dich wohl darauf? Zch freue mich.Falk.
Was ist das? Man hat nie ein: „ich freue mich" ärger-licher ausgesprochen.
Ernst.
Zch bin es auch, und es fehlt wenig, daß ich es nicht überDich bin.
Falk.
Ueber mich?
Ernst.
Du hast mich zu einem albernen Schritte verleitet — Sichher! — Gieb mir deine Hand! — Was sagst du? — Du zuckstdie Achseln?'Das hätte mir noch gcfcblt.
Falk.
Dich verleitet?
Ernst.
Es kann seyn, ohne daß Du es gewollt bast.Falk.
Und soll doch Schuld haben.