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Srnst und Falk.
man noch immer gedruckt behaupten will, was man mündlichgegen einen ernsthaften Mann vorzugeben sich schämt, daß manzu Fortsetzung eines Scherzes, den man längst hätte sollen fallenlasse», sich eine torgei^ erlaubt, auf welche, wenn sie ein nichts-würdiges bürgerliches Interesse betrifft, die pillc»^ steht —
Ernst.
Wenn es denn nun aber wahr wäre, daß hier mehr alsWortspiel vorwaltete? Wenn es nun wahr wäre, daß das Ge-heimniß des Ordens sich von Alters her unter dem homonymenHandwerke vorncmlich erhalten hätte? —
Falk.
Wenn es wahr wäre?
Ernst.
Und muß es nicht wahr seyn? — Denn wie käme derOrden sonst dazu, die Symbole eben dieses Handwerks zu ent-lehnen? Eben dieses? Und warum keines andern?
Falk.
Die Frage ist allerdings verfänglich.
Ernst.
Ein solcher Umstand muß doch eine Ursache haben?Falk.
Und hat sie.
Ernst.
Und hat sie? Und hat eine andere Ursache, als jene vermeinte?Falk.
Eine ganz andre.
Ernst.
Soll ich rathen, oder darf ich fragen?
Falk.
Wenn Du mir schon eher eine ganz andere Frage gethanhättest, die ich längst erwarten mußte, so würde Dir das Rathen nun nicht schwer fallen.
Ernst.
Eine andere Frage, die Du längst hättest erwarten müssen? —Falk.
Denn, wenn ich Dir sagte, daß das was Frcymaurercy ist,