Druckschrift 
10 (1839)
Entstehung
Seite
321
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Die Erziehung des Menschengeschlechts. 321§. 63.

Ein bcssrer Pädagog muß kommen, und dem Kinde daserschöpfte Elcmentarbuch aus den Händen reißen. Ebristus kam.

H. 64.

Der Theil des Menschengeschlechts, den Gott in LLinenErziehungsplan hatte fassen wollen Er hatte aber nur den-jenigen in Einen fassen wollen, der durch Sprache, durchHandlung, durch Regierung, durch andere natürliche und poli-tische Verhältnisse in sich bereits verbunden war war zudem zweiten großen Schritte der Erziehung reif.

H. 66.

Das ist: dieser Theil des Menschengeschlechts war in derAusübung seiner Vernunft so weit gekommen, daß er zu seinenmoralischen Handlungen edlere, würdigere Bewcguugsgründebedürfte und brauchen konnte, als zeitliche Belohnung und Stra-fen waren, die ihn bisher geleitet hatten. Das Kind wirdKnabe. Lcckcrcy und Spiclwcrk weicht der aufkeimenden Be-gierde, eben so frei', eben so geehrt, eben so glücklich zu wer-den, als es sein älteres Geschwister sieht.

H. 66.

Schon längst waren die Bessern von jenem Theile des Men-schengeschlechts gcwobnt, sich durch einen Schatten solcheredler» BcwegungSgründe regieren zu lassen. Um nach diesemLieben auch nur in dem Andenken seiner Mitbürger fortzuleben,tbat der Grieche und Römer alles.

§. 67.

Es war Zeit, daß ein andres wahres nach diesem Lebenzu gcwärtigcndes Leben Einfluß auf seine Handlungen gewönne.

H. 58.

Und so ward LhristuS der erste zuverlässige, praktischeLcbrcr der Unsterblichkeit der Seele.

H. 6«).

Der erste zuverlässige Lehrer. Zuverlässig durch dieWeissagungen, die in ihm erfüllt schienen; zuverlässig durch dieWunder, die er verrichtete; zuverlässig durch seine eigene Wie-derbelebung nach einem Tode, durch den er seine Lehre versie-gelt balte. Ob wir noch ilzt diese Wiederbelebung, diese Wuu-

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