lieber die Fabeln aus d, Zeiten d. Minnes, 2tc Entdeckung. 347
Lerslahcn tut ir tummcr uiut
Die nutzet nit der cdelstein
Ein Hunt lieber het ein pcin3V. Dann ein edelstem gclaub mir
Also stet auch der lorn gir
Ir sttt und ir geperdcn
Ist auf Üppigkeit auf erden
Die erkennen nit des steines kraft36. Noch inynncr was in der bcyschaft
Lcrborgen guter synn ist
Dartzu viel hoher menger list
Die dem narren gar fremd sind
Gescheut sind die narren blind4V. Der tor sol für sich gan
Und sol die beschafl lassen stan
Im mag der fruhtt werden niht
Recht als dem haimcn nu geschiht.Wenn wir nun zusammen rechnen: so wird sich finden, daßuns höchstens nur noch eine Fabel fehlt, um sie alle hundertwieder beysammen zu haben. Nehmlich die Ausgabe der Schwei-zer enthalt deren zwey und neunzig <°); seckse hat die Bam-bcrgcr Ausgabe dazu geliefert; und eine liefert hier unserezweyte Handschrift. Das macht neun und neunzig; und viel-leicht fehlt uns auf diese Weise auch nicht einmal eine. Dennes wäre möglich, daß der Dichter seinen Epilogus als die hun-dertste Fabel gezählt hätte, wie er denn auch wirklich in unsererersten Handschrift als das k»1ste Kapitel überschrieben ist. Oderes könnte auch seyn, daß er, dem ungeachtet was ich unten inder Note gesagt habe, dennoch die 23tc Fabel von den Frö-
(°) Hier muß ich eine» Irrthum verbessern, dm ich im ttcn BeytrageS. 21 begangen habe. Es ist »cbmlich falsch, das, der Absatz S. 46 in derSchweizer Ausgabe die Zahl xxiv. haben müsse. Den» es ist keine beson-dere Fabel, sondern gehöret zu Nummer xxili. welches blos die Einleitungdazu ist, die auch bey dem Anonymus des Ncvclct, als der Quelle unsersDichters, nicht für eine besondere Fabel gerechnet wird, sondern blos Limiii-«ml» -l>> luilueniem k->i>uiai» überschrieben ist. Der Sprung in der Schwei-zer Ausgabe bleibt also zwischen xxili, auf xxVl, von zweyen, und an stattder angegebnen XLIV Fabeln enthält sie deren nur Xvll