Schrisftcn. Trittcr Theil.
so vortrcflich sind, nehmlich: 8e-1 ut!n»m tsm sacllo eklet, armaillnrum suneraro c>u«m Iisee olijoeta «liluvre. Vvinm ros acl arm»tiüllucta oft, ksiiil)»« plerumizuo mn^or psrs vincit melioromgänzlich weggelassen hat. Er bricht da ab, wo ich auf der52ten Seite abgebrochen habe, und setzt anstatt des berüchtigtenUcbcrgangcs nichts als die kahlen Worte: 8<>6 Iia-o ziarum pl-i-Inko^Iins iittlnont, pro <zml»us inktltutus ett sermo: a<1 provlneia-i»m mii'aciils tiiZiiseamus ^o.
Ich nenne diese Worte hoffentlich mit Recht kahl, und werweis, ob ich ihnen nicht noch ein härter Beywort geben sollte.Dem guten Eardan ist es wie hundert andern Gelehrten gegan-gen, die sich eben so wenig, als cr, auf das Verbessern verstan-den haben. Setzt er nicht offenbar für etwas anstößiges, nochetwas anstößigcrs? Was hindert es, sein dsee psrum pniloto-plins ->tt!no»t zu übersetzen: Was hat sich ein Philosoph um dieReligionen zu bekümmern? Was geht ihn das abergläubischeZeug an? Ich weis wohl, seine Meinung ist so arg nicht, undcr will weiter nichts sagen, als: Dieses geht diesenigen U?elt-rvcisen, für die ich hier schreibe, die Naturforscher nehm-lich, rvcniger an. Er meint also nicht die Wcltwcisen über-haupt, für welche die Religionen allerdings ein sehr würdigerGegenstand sind. Allein nimmt man denn Gründe an, wennman verdrehen will?
Ich will nur noch ein Paar Worte von der Ordnung, inwelcher die verschiedenen Ausgaben der Bücher cl<z 5>MiIlwto>auf einander gefolgt sind, beyfügen, und alsdann mit einerAnmerkung schlicsscn, die vielleicht von einigem Nutzen seyn kann.Die erste Ausgabe ist ohne allen Streit die oben angeführtevon 4560. in Nürnberg . Für die zweyte hält Herr Freytageine Ausgabe von Basel , ohne Zahrzahl in Folio; für die dritte,die von 1564. gleichfalls in Basel bey Ludovico Lucio, und fürdie vierte die von 45M. welche in 8vo an ebendemselben Orteherausgekommen ist. Ueber diese Folge wird cr mir erlauben,einige Anmcrkungcn zu machen. I. Cardan sagt es ausdrücklichselbst, in seiner ^ctiono prima auf der 728. S. daß die zweyteAusgabe seines Buchs, 4554, und zwar im Anfange des Zahrserschienen sey. De la N7c>nno)'e, welchen Herr Freytag tadelt,