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4 (1838)
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X. Auszug aus der Calandra des KardinalBernardo da Bibiena .

Auch aus dicscm Stücke, welches man in dem viertenHauptstückc der obigen Geschichte, als das erste regelmäßigeitaliänische Lustspiel hat kennen lernen, wird man hoffentlicheinen Auszug hier nicht ungern finden. Er ist glcichfals vondem Herrn Riccoboni.

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Drittes Stück. 1755.

XI. Des Abts du Bos Ausschweifung von dentheatralischen Vorstellungen der Alten.Vorbericht.

Der Abt du Dos war einer von den Vierzigern, und be-ständiger Sekretär der französischen Akademie. Der Herr vonVoltaire hat ihn mit unter die Schriftsteller gczehlct, welchedas Jahrhundert Ludcwigs des XIV. erleuchtet haben. Er hatsich der Welt als ein Geschichtschreiber und als ein Knnstrichtcrgezeigt. Als jener in seiner Hittoiro 60 la IIZuo 60 (^ambrai,welcher der Herr von Voltaire das Lob zugestehet, daß sie einMuster in ihrer Art sey. Als dieser, in seinen crinschen Be-trachtungen über Sie Dichtkunst unv Mahlerey, (kellexionseritunios Iur la postis k lur la peinturo) V0N welchen ich hieretwas mchrcrs melden muß. Ich kann es jetzt nicht gleich wis-sen, in welchem Zahre sie zu erst ans Licht traten. Ich habeblos die fünfte Ausgabe vor mir, welche von 1746 ist. Es istdie letzte, meines Wissens, und auf dem Titel wird gesagt,daß sie von dem Verfasser selbst durchgesehen, verbessert undvermehrt worden. Sie ist in Paris in groß Duodez gedruckt,und bestehet aus drey Theilen, deren stärkster ein Alphabet hat.Der Inhalt, wie ihn der Verfasser selbst entwirft, ist kurz die-ser. Zn dem ersten Theile erklärt er, worinn die Schönheiteines Gemähldes und die Schönheit eines Gedichts vornehmlichbestehe; was für Vorzüge so wohl das eine, als das andere,durch die Beobachtungen der Regeln erlange, und endlich wasfür Beystand sowohl die Werke der Dichtkunst, als der Mah-

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