Von der Art und Weise der Fortpflanzung
litten, oder gar ihr Zeugniß mit ihrem Blute versiegelten, sondernmich diejenigen, welche jenen in ihrem Gefängnisse bey ihren Duldun-gen nach allen Kräften bcystandcn, ihnen den nöthigen Unterhaltreichten, sie mit Gelde versahen, nm sich dadurch ihren Wachtern ge-fällig machen zu können. I'o^'io Z'atz -ro^o-a^iuv ^«^rvi-^ov^u.lv?vo>>l<7>>iz<7-7«l. (!onktit. ^pott. Iik>. V. o. I.
Das Martyrthuui gieng bey ihnen über alles. Wenn ein (5a-tccl'nmenus Märtyrer ward, so durste er sich im Geringsten nicht be-unruhigen, daß er noch nicht getauft sey. lo ?>ag »«5»? 70 1??^
Xtzl<^o^> k-^«-. a^ru )>v^c7i^ktzoi' /Za^icr,/.«. (üooslit. ^polk. lil), 6. e <i.
Man erkennt hier deutlich eine menschliche Biaislvung. Niemalsbabcn die ersten Christen die Taufe, wohl aber das Nachtmahl fürunentbehrlich gehalten, obgleich die ausdrücklichen Aussprüche derSchrift für die Uncntbchrlichkeit der ersten vorhanden. 5ver nichtglaubt und getauft wird: So oft ihr dieses thut. Und warumdieses? Weil die Christen, besonders die angehenden, zwar in Um-stände kommen konnten, die Taufe nicht erhalten zu können, aberniemals in Umstände, das Rachlmahl nicht zu genießen; indem sievon ihren Glaubensgenossen in den Gefängnissen bcsncki werden durf-ten, die auch da mit ihnen essen und trinken, und sonach währenddemselben das Sakrament genießen konnten.
VII. Haupt stück.Von den acgcnscitigcn Bemühungen der Philosophen.
Sie seztcn der christlichen Religion entgegen
1.
blende Aertbeidignngen und Entschuldigungen der heidnischen.
i
öine eben so unbegreifliche, abgeschmackte Philosophie.Hiehcr gehört die abgeschmackte Philosophie des LelsuS, und dienoch weit tollere des porphyrius. l)or>s. ^l/chi/i^o» Hin/. VI.m. 96. u. f.
Beschlu ß.
Wenn aus allem, was bisher angeführt worden, folge» sollte,daß die christliche Religion durch ganz natürliche Mittel fortgepflanztund ausgebreitet worden: so hüte man sich zu glauben, daß wider dieReligion selbst etwas nachtheiliges daraus folgen könne.