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11 (1839)
Entstehung
Seite
103
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Anmerkungen über den AesopuS. 1t13

ilelieeto. Das kann hier gar keinen Verstand haben. Man mußoffenbar anstatt lesen, oöov.

Fab. cexxxil.Der Wolf und das Pferd.Ist bei dem Ne-velet sehr fehlerhaft, wegen des -'«l x«-, ^s-^?,welches er auch ganz falsch übersetzt hat.

Fab. ccxxxvi.

Der Wolf und der Esel.

Anstatt ovo^i muß man >.-ovro? lesen. Nothwendig! — Der Eselhätte so frei mit den Wölfen nicht sehn dürfen. Auch das folgendex-»^, welches nur einem Löwen zukommt, zeigt es zur Enüge.

Über den Phader.

I. Buch. 1. Fabel.

V. 4. lurZii cgulain illtulit; die Ursache aber, warum der Wolf die-ses that, ist im Griechischen sehr wohl ausgedrückt, weil er dasSchas wollte kT>>-o)>o^i x«raA-oli^<5«<rA«l. Fontaine ist

noch plumper zu Werke gegangen; denn ohne zu sagen daß derWolf eine Gelegenheit zum Zanke vom Zaune brechen wollen, da-mit er am Ende das Schaf mit gutem Fuge zerrissen zu habenscheinen möge, laßt er ihn auf einmal loßbrcchenHui te rericl li Iianli Ae.

v. 1. 2. ^><l rivum euiulem I^uvus et ^gnus venerat8iti compulli — —Das mußte sich wunderbar schicken; daß beyde zu gleicher Zeit dur-stete, und beyde an einen Fluß ihren Durst zu loschen kamen! Undwarum dieses wunderbare? Der Grieche sagt viel natürlicher:

xo? ^k«o'a,u,kvo? «tzV« «50 ?eora/i,o'v ?ki»-o?^a. Denn wozu

muß auch der Wolf durstig seyn?v. 7. Hui pollum, yuaelo, laeere <^uo6 queren«, l^upe?^ Iv cleeurrit »6 meos Iiaustus licjuor.

°) Ein Heft, welches sich jetzt unter den Brcslauer Papieren befindet;von Karl Lcssing in die Sanniilunge» zur Gcschklilc der Acsopischcn Fabeleingeschaltet, verm. Scl,r. II. S. 230.