Kollektanccn zur Literatur.
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das auch gar nicht. Kein Mensch in der Welt hat gesagt: dieser Kopfauf einem alten Steine ist der Kopf Joseph's, weil er ein Gctraide-maas, auf hat. Die ganze Welt hat diesen Kopf nicht anders als einenKopf des ScrapiS genannt. Aber Gelehrte hat cS gegeben/ die ausdein Scheffel des Scrapis schließen wollten, daß Serapis kein an-drer, als Joseph gewesen sey. Und das ist ganz etwas anders.
III. Von ihrer concavcn und convcrcn Figur.
Eine von den Ursachen, warum die Alten so häufig auf convexeSteine geschnitten haben, ist auch die, daß sie sehr häufig auf Steineschnitten, wie sie aus der Hand der Natur kamen; und diese giebt siemeistens cyfdrmig, und besonders diejenigen, welche in den Bettender Flusse gefunden werden. Und auf diese ihre natürliche Gestalt be-zieht sich die Stelle des PliniuS: (I.. XXXVll. I'eet. 7S.) Oavseaut cxluverautes vilioreg vielelltur ae«zualil»us. ?igui'!» olilsriFSmaximo prountur: <leinlle cmae vocatur lenliouls, pol'tea cyeloicleset rolunlla; gugulolis auler» Minima gl'alis.
IV. Von der Kunst, sie zu schneiden.
Daß unser gewöhnliches Verfahren hierin eben das sey, welchesdie Alten gehabt haben, hat Natter erwiesen; und ich habe einigesdarüber in den Antiquarischen Briefen gesagt.
Aber worin besteht die neue Erfindung dcS Rivaz, von welcherdie Bibliothek d. sch. Wisscnsch. B. V. S. 38? redet? „Man hat„hier (in Paris ) eine ganz neue Art in Stein zu schneiden erfunden,„durch die wir in Stand gesetzt sind, es den Griechen mit leichter„Mühe gleich zu thun. ES ist ein gewisses Werkzeug, durch das man„mit der größten Richtigkeit die schönsten Modelle kopiren kann. ES„geht dieses bei großen und kleinen Steinen, auch auf die allerhärtc-„sten, an, die der Zeit am längsten widerstehen, sie mögen hohl oder„erhoben werden sollen. Der Erfinder von diesem Werkzeuge ist Herr„von Rivaz ; doch hat er noch nicht das Mechanische davon bekannt„gemacht. Um solches bei kostbaren Stücken gebrauchen zn lassen, hat„er sich mit dem Herrn Vassc, königlichen Bildhauer, einem Manne„der wegen seiner Kunst in großem Ansehen ist, vereinigt. Dieser hat„ein Modell gemacht, das den Triumph Ludwigs nach der„Schlacht bei Fontcnoi vorstellt. Herr von Rivaz hat dieses Modell„auf einen Agtstci» gebracht. Dieser grünliche Stein, der in die„Olivcnfarbc fällt, und aus dem die Türken und Polen Säbclgriffe„machen, ist weit härter, als der Achat und Jaspis, und kann bloß