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Kollcktanccn zur Literatur.
— — — — taurus8uec!«l!t ioeurvus, clsu6u8 pecle.
Oder Lukan:
— — — — oili poplite lapl'oI^Itima curvali ^loeecleret unZuIa tsuri.
Ein solcher Ochse kommt auch schon beim Agostini auf einemOnvr vor; und in der Sammlung des Maffci (tiemwe an.ticlie ligurate, p. IV. Isb. I^X.) Um ihn herum stehen dieBuchstaben/ von oben an gegen die linke Seite gelesen: Olli^Ndie aber sowohl Agostini als Maffci unerklärt lassen. — Unddieser Ochse wäre denn mit dem Ochsen des HylluS zu verglei-chen. S. Klotz, S. 90.
VI. Von den neuern Steinschneidern seit dem fünfzehntenJahrhundert.
, Die Werke vieler neuern Meister, besonders des fünfzehnten Jahr-hunderts/ sind sehr schatzbar. Maffei trägt daher kein Bedenken,zu sagen- ?>iel lecolo 15W I'iolgglio «teile ^emme liorivg io Ilsliaa legno, clio oella ^alleria lli ?iien^e non e >Ia appre^ar niealomenc» la raeeolta ili sopra otloeeoto pe^^i möllern!, llelle lerie6eßli sniiolu, le zier» le o'ocoellus I'ammiraliil ^e/^lr/?nno, enlcuii sllro. — Aus den Zeiten des Versalls des römischen Reichssind viele geschnittene Steine übrig, die noch in Kabinettcrn hin undwieder verborgen liegen. Aber ihre Meister sind nicht genannt.Vasari gedenkt folgender, wie ich sie aus dem Vcttori ziehe:4. Valerto Vincentini, dessen eigentlicher Nanie Bclli war.Er arbeitete viel für den Papst Klemens k-'//, und starb 4540, alt68 Jahr. „Dieser Künstler (heißt es beim Fücßlin, ohne Zweifelauch aus dem Vasari,) verfertigte so viele und schöne Arbeit, daßman auf die Gedanken verfiel, er habe das Geheimniß gehabt, dieEdelsteine weich zu machen. Auch seine Tochter verstand sich auf dasSteinschnetden. S- la/a?-, p. III. p. 862; eclit. 6i kii-eo-e. 1550.
2. ^oanne« » th/i^c» Bonon-e»/- nurieupalus. Vasari , eben-daselbst. Dieser und Vicentini haben auch wohl ihre Namen aufden Stein gesetzt; und cS finden sich deren verschjcdne im MuscoSrrozzi zu Rom.
3. ^/oz^/tt» ^»c/ilini«, l?errgi'!eolis.
4. ^t/ea:anl/e^ t?e/ä/t, leu <>/ä?'i, eogoomentc» <?^«ecu«. Erwar ums Jahr 456o berühmt.