Kollektaneen zur Literatur.
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dcner Pnnktc, die dabei noch zu nntcrsnchcn wären, gegeben wird.(S. Erklärung der Zicrralhleistcn des ersten Bandes der Alterthümer,S. XIV der Ucb-rs.)
Franc. Lana. Tiefer italiänische Jesuit, welcher 1687 zuRom starb, hat von seinem Werke: ^/n^i//e>-»,» ^Va/«^ae ci ^t-sbelitelt, nur drei Bände zu Stande gebracht. — Ob in diesen schonetwas von der Mahlerei vorkommt? — Aus dem ^i-oc/,omo we-nigstens, der zu Brescia 1L7t» in fol. gedruckt ist, und womit er dießWerk ankündigte, erhellet, daß er von der Verbesserung der Mahlereihandeln wollte; und in diesem Prodromo selbst wird von S. 13.5bis 1l>8 in vier Kapiteln davon gehandelt, ans welchen ich hier eini-ges ausziehen will.
Kap. /. enthält Vorschriften über die mahlerische Erfindung.Er redet von der Maniiichfalligkeil in den Figuren, Stellungen, undbesonders in den Gesichtern. 1>'el clio, sagt er, 5i lilrova mollatljslicollü; poi^Iiu vA»i nilkoie inLlina iialuialmenlo s>j e5^rimereiielli veisvimx^i quelle Ll'ionomie, clio Iia niir imvielVe nell'ima-^io.i^ione; vncle i: ttalo ollervslo, clie i voll! ^>illnresvlil tenKOuo5cmure mvllo llella lilionomia llel ^»ailro, ekella llmllro, o lj'ollra^>c>s»na >»!>> omals, o u!ü sielzuenliunenlo vetlula iZal j>i>Ic»re; vrni! svno eziic' ezuaiiii »e' e^uali i-avnrel^ntaiiiioli molle kuceie,I'una nun Iialiliia In kil!»»oi»i!> kimile all' allia. <^»iniii <: eioenoili molla loll«: il samiil'illimo /kn/»c//o, clie i» lanlo »uero cl»'e^liseee, llislieilnieulo l, litiuveiü «in voll» olie lla limile ark uu altro.
Von den unschicklichen Uebertreibungen sagt er: iXoo ^»nllunoo viakimnr «>ue> jiilloii, i i^usli iliuingono la IZeglilliina Vereinea nii: «lella i.r»(e, loliilmeot«: adliantkonala ner il «kulore, o <>u!>lielio iiisvoriil!»; »i»venil<>li el'jiiiwere in lei u» >I»Ioiv pi!>»6e 8>, n>üeoslanke o llivotv; r^ual' i; la kla^oinm «lollo !>vlll!int) in KIrl'liua,vnera maiavigliol'a 6i I»izs:>Llla.
Kap. //. Regeln für die Zeichnung. — La na räth, nicht bloßeine Skizze im Kleinen von dem anszuführenden Gemählde zu cntwcr-fcn, sondern sogar ein kleines, nnd nur aus dem Groben gearbeitetesModell aus Wachs von einer jeden zu mahlcndcn Figur zu machen,nnd dann von diesem Modell dic Zeichnung zu nehmen, weil man esnach Gefallen wenden nnd stellen könne. Anch wären dergleichen Modcllc öfter wieder zu gebrauchen. Ucbcrhaupl räth er dem Mahler,sich vorher einige llcbnng in der Bildhauerei zu erwerben, weil eS dicleichtere Kunst sei); allenfalls auch nur vom Bosstren in Wachs.