Kollcktanccn ;ur ^itcratur^
Laokoon bereits angemerkt, das, mehrere daS Gemählde des Proto-gcncS, welches in der Stadt war/ und dessen ivcgcn DcmetriuSnicht die äußerste Gewalt gegen sie brauchte, mit dem verwechseln,welches er wahrend der Belagerung ausser der Stadt mahlte.
pulvinecr. Loec/eii«« in /«<kc'e t)c»»e//»n» i>«I t?i>s». II.!/^tt,o//,e/.- ..Inlor Iionnres liivinas suiil'e, icl vein la-
lis eunslal; »le ki^villcalu oou eunveniunl. /.««i^/nu« Ire>»Il)5, i»c^uihiig cleorum sl.ilu.ic; cvllacaicnlur. cxnonit; 1'«i>e nleii^no >iu>pro leelulis, in tem^ilo tlralis, gut nro leclicig .innaralis clenruniciceeneie. ^I/aic'«^/«« /)o»n/i«s »6 .^,«/»n. Lac/I v. ?li rejeeii«:>>!>!i li^«ilical!l)iüliuj> iuliesiielaiin' pulvin.iii.i. <^uao Inner leelosstraltt» i» tewnlig sil limulaoa »uniinuin luhlev^iula nunebanlur.
Dieses ist die gemeine Bedeutung, die aber von den Auslegern beidieser Stelle dcS Ncpos unrecht angebracht wird, wie ich unlcr demArtikel, Gottin des Friedens, angemerkt habe. Denn nulvi»-»'heißt nicht allein dieses, sondern überhaupt eine Kapelle, ein kleinerTempel. So sagt ScrviuS (.iik v. ^Z.Z, 1^. III. l^enrx. k,,^//.) auS'drücklich: Ho»-«-/» nropiiv Inea luvt, in cjuilius iluna renununlurileorum. .^Iiulive /e,«/>/»: »au> il.i et <n nrn /t/»/i/i« nn-
iiiiuuü! cum l'mt nrnniiv leekuli. nui l'linti in tei»>>l!s, suneivo-»ie»Iil>us >>Ieii?cjue. conlueverunl. Diese» l'usiorveuienlihu» nleiiülnieversteh' ich nicht. War cS etwa» so? Weil man in den Tempeln dochwohl immer mehr als Eine Bildsäule der Gottheit, die darin verehrtwurde, hatte; gleichwohl nicht mehr als Eine aufgestellt seyn konnte,daß indeß die übrigen auf dem Pulvinar ruhten? Ich erinnere michhiebei der hetrurischcn Götzenbilder, ^Kiin . die fast alle unter denFußsohlen einen Zapfen haben, mit welchem sie in den Lochern auf ih-ren Altären oder Fußgcstcllen befestigt und aufgerichtet werde» konnten;und woraus denn deutlich erhellt, daß sie nicht für beständig aufrechtstanden. __
pyrnstelco. „I^clieluiu ^lexano'ii 1^1. nno veluil. i» geim»>ile sli ,ili<> 1'e.ilni, ijuain a l^r^olele, nun clukiie el.iinlini» ailisejus." ^'/»i. XXXVII. 1. Wenn PliniuS nicht ausdrücklich dasWort eclieluw gebraucht hätte; wenn er nicht an andern Stellen, woer eben diese Nachricht giebt, gleichfalls das Wort eilixil brauchte: sowürde ich glauben, daß dieses Verbot Alexandere bloß in seinerWeigerung bestanden habe, sich im Original von andern Künstlern, alsdem ApellcS, PyrgotelcS und LvsippuS, bilden zu lassen.