Kcllcktaucc» zur Literatur.
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Brüder, u»i den Krieg beizulegen/ welcher lauge Zeit zwischen ihrenLandeslcutcn, den Phenäcrn und Tegäern gedauert hatte.
e.
Wenn man das tragische Ende Karl« I. Königs von England unter fremdem Namen auf die Bühne bringen wollte/ so könnte manam besten die ähnliche Geschichte eines Königs von Siam dazu neh-me»/ welcher zu eben der Zeit von seinen Unterthanen der königlichenWürde entseht/ und hingerichtet wurde. S. Ilil'toire iiioclei-rie, '1'. III.p. 78; oder deS de l'Jsle kela». Litt. «Ze Liam.
7.
Dahomira, Gemahlin des Königs WratiSlauS von Böhme»/würde eine gute tragische Heldin seyn. Ihr Haß gegen das Christen-thum, und gegen ihre» ältesten Sohn, weil er zu gut Christ war; dieErmordung dieses Sohnes von seinem Bruder Boleslaw/ die aufihr Anstiften geschah; die Tradition/ daß sie in Prag lebendig von derErde scv verschlungen worden, sind lauter Umstände/ die Quellen deSSchreckens und deS Mitleids werden könnten. Sie lebte um 910.
8.
Evvonina, des SabtnuS Gemahlin, unter dem Kaiser Ve-svasian, lebte mit ihrem Manne lange Zeit in einer Höhle. Beideaber wurden von dem Kaiser doch zuletzt umgebracht. S. ^/»t. inLroticis, der sie Empone nennt. 5k'«cit. IM. I.. IV.
9.
Cinnadon, ein junger Spartaner, und dessen Verschwörung ge-gen die Ephorc», aus bloßem Ehrgeize, keinen über sich zu wissen.^,//t»t. I'vlir. V. c. 7. .Veno^. Hellen. III.
Troja. Man bild.t sich gewöhnlich ein, daß die Griechen, nach-dem sie Troja zerstört hatten, sämtlich wieder hcimgerciset wären, einJeder nach seinem Lande. Ovid hingegen nimmt sehr wahrscheinlichan/ daß eine griechische Kolonie da geblieben se»/ wenn er die Pcne-lope an den Ulyß schreiben läßt: (Heinici. Hn. I. v.Dimlu lu»r ulii», »in uiilu I^ei^aniü leltüiit;/«t.c>ta cojitivo «^uue Iiuvv viel»?' aiul.
V.
Venedig. Die jährliche Vermählung des dortigen Dogen mitdem Meere ist bekannt. ZIpostolius (I'ioveiliior. t!e»>. I. 54 ) er-zählt/ daß die Vcitttiaiicr sollst auch eine ähnliche Verbindung mit den