Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Seite
397
Einzelbild herunterladen
 

Kollektanccn zur Literatur,

SV7

t'uollula, ,o<»6 o>iv>.I>!>ie ^^uas 6ieuot eliam kerrens c^uos-

lllllii ^nivulos l'>)I»?, »on clial^lleos, neczuc; igne temperslos, e^c.Und wenn er sagt, daß die Steine an einen Handgrif gcküttct werdenmüßten, um sie bequem an das Rad zu halten, so setzt er hinzu-iilei» vmninn l'umaiillae geinmge roocluZ in u5u ett, ji ac/ai»a>!te»n,non ro^a«, -»»lilieat. Hierauf sagt er, wie nöthig zu dieser Arbeitdas Vergrößerungsglas sey. °)---

29. Ds Aemma. cr Quillt» ^lexs «i/cuhi/a, ^uae ^jc/ii/iem«?.i/it^>e< ll^mi« iil/'/inc/itni. //em c/o ^aic/c>?!^c/ie. Dieß ist diezweite Gemme, die in diesem Werke erläutert wird. Auf der Are«steht in drei Linien Ko^o? '^.^a -5-»^. Gori, im .^c/. /^/o^.hatte dieses Steins schon erwähnt. Zuletzt sagt Vettori, daß dieAlten am liebsten lebhafte und kriegrische Leute und Thaten auf denSardonvr geschnitten hatten, weil sie in der Meinung gestanden, dieserStein habe die Kraft, die Furcht zu vertreiben, und Muth einzuflößen. .^eluiieni. ul inl! nutukanl, potissimum «Zeceret 8ar<Zo-

nvelic. et ^iniiier cos omnes, ezui rvü liellicas tcactant, vel velli-«i» nexolii» aiisu<-lvui>t. Dieser Stein ist aber eigentlich nur einFragment, auf welchem bloß die Beine dcZ Mars und die Schriftsichtbar sind; das Andre ist von einem neuen Künstler ergänzt worden.

W. /1e tlf'k't'i«, Hiiiin« ^jc'/ittVe» inc/u/?ls ?/! ci^ta /i^ia^.Fcstus (ilv vcili, li^ius.) sagt: Ocie,« antic^ui monlem ennsl'iigolumvn(üi!>i>ut »ixl«! ioilall'v etiam ne'i'ecie tunk clielae inae^ualiterl»lii^!>>ae. Jenes alte Wort hat mit unserm deutschen Hocker,welches nicht bloß einen Buckel, sondern auch einen Berg bedeutet, dievollkommenste Gleichheit. Frisch hat es nicht gekannt, sondern leitetHocker von hoch ab,

31. /^s ««»x'ttl! ^t/e.rae. /)t6^?ii><'/»i', nn, aki^nt

/5'iih,/oi'e« « V^/iiiio memoi nki «i'/em </ilo</»e i?-^»//^-«/,' Ac?!»«ia»,tt//tt^»,i. PliniuS gedenkt eines Alcxa, eines Bildhauers auSder 87stcn Olympiade, welcher ein Schüler Polvklct'S war; undda dieser letztere'unter den alten Steinschneidern vorkomme, und Pli-ninS selbst von ihm sage, daß er kleine Werke gearbeitet habe, so, meinter, Knnc sein Schüler Alcra gar wohl der Meister dieser Steine ge-wesen seyn. Aber alsdann möchte ich mir fragen: Wie kam er zu deinVornamen QuintuS, welcher lediglich ein römischer Name ist?

°) MaS Lcssing, wider diese Meinung hier erinnert, übergehe ich, weiler von dem allen schon in seinen Antiquarischen Bri cfcn Th. II. S. 106 ff.sVand vm, S, 144s Gebrauch gemacht hat. Eschcnbiirg.