Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
Seite
435
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klaousoripta latina lÜLologiea ia ^olio.

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Am Ende aber findet sich noch ein anderer, etwas umständlicherer In-halt aller 21 Capitel. Die Cintheilnng in nur 20 Kapitel beym-ncmann ist etwas verschieden.

Hierauf folgen die loslitulionos, in ihre Bücher, und diese inihre Capitel abgetheilt, meistens mit dem übergeschriebenen Inhalte,wie er in dem vorhergehenden LorZioo zu lesen. Die Instiwtiouesführen hier gleichfalls den Zusatz: nclvorsus gentes(°).

Endlich macht das Buch 6s iis den Beschluß in 2Z Kapitel ge-theilt, mit überschricbenem Inhalt (").

Und folglich enthält dieser doilex eben so wohl die ganzen Werkedes I^aclimlius als der vorhergehende; indem ihm ebenfalls nicht mehrals das I^itome insliluliouum, und das Buch lle mortilius perse-cutorum fehlen, welche erst in neueren Zeiten pfaff('") und Balu-zius in bisher noch einzigen Manuscripten der Königl. Turinischen undder Colbertinischcn Bibliothek zu Paris entdeckt haben.

Die Pergamcntblätter dieses Ooclieis finden sich eben nicht zumAnfange der verschiedenen Bücher, sondern sind durch das Ganzeohne Ordnung zerstreut. Der papicrne Theil ist sehr schönes weißesund starkes Papier, welches einen Buchstaben zum Zeichen hat, derentweder ein p oder Ii ist, so wie er rechts oder verkehrt steht.

Das Ganze ist durchgehcnds auf gespaltenen Columncn geschrieben,und schwerlich wohl alter als aus dem Anfange des 16ten Jahrhun-derts. Zum Ende hat der Schreiber folgende vier schone Zeilen an-gehängt:

11t laetus pcmli si>umantis oavila Izmplisgklunero conA.iuclet ?ummi tran!>8i>e potenlis,8ie saero calamc» soriplor 5ulcasso lil^ellosliltelorig egrogii nomon I^aetgnlii est eui.3. I^aelauli nonnulla. In memdrsog.

Dieser Loilex, wie schon angemerkt, ist nicht in unsere Bibliothekgekommen. Dafür will ich sogleich die andern iüoclices' I^etaolii mit-nehmen, die in derselben vorhanden.

Erstlich also ein cliarlacvug unter den Luciianis in iolio ^o. 71,den ich in dem gedruckten Verzeichnisse in 4to nicht finde, und der also

(°) Die Griechischen Stellen sind nicht eingeschrieben, aber die LateinischeUcbersctzlmg findet sich gleichfalls am Rande von der nehmlichen Hand.

(°°) Die Bücher folgen also in diesem ooSics sehr gut, nehmlich, so wiesie nach einander geschrieben sind. S. Hambergcr.

("") Nur vollständig, mit dem fehlenden Anfange. Denn das meistedavon war schon längst vor ihm bekannt nnd gedruckt.

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