Druckschrift 
11 (1839)
Entstehung
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438
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iVIanu8ciivIa latuia IIieolvAica in I'ulio.

8. II!oron ^mll8 in Loislolas I^auli »6 Ü»l>e8ios et Kalalas.In memvrans.

Von wem, mid wenn dieser iüo-lex geschrieben worden, davonfindet sich auf dem Blatte einige Nachricht. Oben nehmlich, stehtmit kleiner Schrift: Hoc ezo liiclimuniluz keci Oleinenli« sluin-pnu8. 8criv8i äevote Ilorberto (oder IXorlieito) natre julieoie.Und darunter mit größerer Schrift einer andern Hand: silier con-ventu8 klonaslerii lülementis in Iborxll drclioi'8 8. IZene<liel!.Ibsrgh aber ist ein kleiner Ort in Wcstphalen im Stifte Padcrborn,der jetzt Dreyburg oder Driburg heißt. Es kömmt also nur dar-auf an, zu wissen, wenn ein Abt Herbert oder Norbert daselbst ge-lebt hat. Der OoiZex müßte wenigstens ans dem Anfange des tätenJahrhunderts seyn, wenn es wahr ist, was in der Staats- und Rcise-gcographie steht (VIII. p. 638.), das; das Schloß an Driburg nebstdem dabey gestandenen Kloster schon seit I3Lt> wüst gelegen.

9. I). ^urelii ^ugu8tioi >Ie «ormooe Domini in moulolibri II. iv. Ioli!,noe8 <üa88i!>nu8 6e sexlo vilio »i-ineivalic^uoll (?ri>eci ^ö^tav voeank. III. Ivooi8 Kanonici iLAulariset (ügrnutensis Luiscov! l!e 8latu vilae «uae Lnislula. IV.Ljus<iem Lpislols a6 liainsl^um. V. Iia!nal<!i Iles»oii8io»<Z ziiseeelienlem euklolam. VI. Ljusclem Selens!» in aliae»u8», in I^Iemurang.Erst muß ich von diesem l^om'ce überhaupt anmerken, wem erehedem gehört. Es steht nehmlich unten auf der ersten Seite: Islolilier est 8t. Lenovelao parisions. (^uicunczue eum Iuralu8 lueritvel litulum isluni llcloverit, analltcma s!t. ^men.

Die Bücher des .^u<zu.»linu8 ile sermone Domini in moulostehen 1'om. III. parle II. der Benedictiner Ausgabe, und derenText möchte wohl schwerlich daranS zu verbessern seyn. Ueberdie wenigen darin vorkommenden Griechischen Worte, ist dieAussprache Buchstabe für Buchstabe Lateinisch geschrieben.2. Ist ein bloßes Stück des EassianuS, nehmlich die sieben erstenKapitel des Idlen Buchs tls in8lituli8 <7oenouiorum, welches1l)te Buch 6<z «nii'itu ^cem'ao handelt. Also sollte cS nichtaöl-»oe sondern «».--zöl« heißen, welches etwas ganz anders ist.Dem Wort nach, ist ««iöl-» so viel als Sorglosigkeit; Verdros-senheit aber drückt es naher aus, und wenn man alle Sympto-mala zusammennimmt, die (laüüiaiiu« davon angiebt, so war eSeine Art von Hypochondrie, welche die Mönche und Eremiten ge-meiniglich circa Iioram sexlam überfiel; das ist gegen Mittag: