KZ0 Beyträge zu einem Deutschen Glossarium.
Schel, schielend- Seb. Fr.
Schelten/ in gutem Sinn. Lohenstein Sopl)> 36-,. //Die Rom
„für Afrikas Penthäsilca schilt."Schembart, Schönbart, Larve. Brand.Schirmen, fechten, puZillsre. Hcldenb. S. 41.Schlaffen, für: jemanden schlafen machen, todten. Held. S. 128.Schlamp, Schmauß, Gclag. H. Scn. 60. sIm Lateinischen Text
steht coens.)Schlecht, oft so viel als grade, nicht krumm.Schleckerhaftig. P. Bl. 3. lcckcrhaft.Schlemmen, aufessen. P. Bl. 3.
Schlempe, eine weibliche Tracht, Schleppe. P. B. 73. „Und trei-
„ben sie viel Hoffart mit den Schlempen."Schlich, ein Schleicher. P. Bl. 10. „Und wie dem Narren seine
„Nothdurft ist so noth worden, daß ihm ein Schlich ist unten
„aus entfahren."Schliefen, schlupfen.
Schlinden, von Schlund, richtiger als unser schlingen:
Swcnne er den suzen Got cnpfat, er slindet vipper natcrii gift,
sagt König Tvrol von einem lasterhaften Priester. —Schmarre», Ißschmarren, Eiszapfen. P. B- 41.Schmucken sich, sich schmiegen. Heldenb. S- 23.Schnaphan, ein Petit-kl-nli-e. P. B. 41. „Hast du ein hübsch
„Weib, so darfst du ihr nicht fürchten vor den Schnaphanen, die
„— ihr haar büffen und ihr hoflren."Schnattcn, Striemen von Schlägen. Brand 33.Schnur, für Zone, Erdstrich. Brand 05.Schuldbothcn, Lxecutores. P. Bl. 17.Schupfen, aus dem Sattel heben. Heldenb- S- 42,Schweißig, blutig. Heldenb. S- K0.Schwind, für geschwind. Werd. 3.Sedelhafr, seßhaft.
Sehrcr, sagten die Alten im Comparativ von sehr.Serben, ein Schweiz . Wort, schwinden, sich verzehren. Meyers Todt.Dasi nicht Verderbs!,Stirb ch du stcrbstEcnad crwcrbstNicht ewig serbstZm HöllcnrcichZin Schwefelteich.