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Gotthold Ephraim Lessings sämmtliche Schriften
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Briefe an Schlug. 1779.

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geben/ damit eben solches Papier, wie beylicgender Bogen ist/ in Vor-rath angeschafft würde. Was schadet es übrigens, wenn anstatt 16Bogen auch 20 oder gar 24 würden? Ein anderes Format wäre dochauch nichts. Groß Octav läßt sich nicht so gut in der Tasche tragen;und Du hast auch in Deinem Avcrtissement versprochen, Dein Stückin dem Formate, wie Deine dramatischen Schriften, zu liefern.

Lebe recht wohl mit den Deinigen! Meine Frau grüßt Euchtausendmal.

Karl.

Göttingen , d. 10. Januar 1779.

Ich bin diese Tage über einige keederclies in den letzter» Bü-chern des plinius gekommen, wo ich alte Editionen zu vergleichenhatte. Folgende vermißte ich hierLil. pr. Von. 469. per ^oli. 8pira.lioinae 473.

Vea. 497- et 498. ap. LerQ-LermIIllin.Lolan. 624. per ^. tüaelarium.pintiani Olilerv. in l^lia. 644.Lcl. Paris 26. et 632.

Ich nehme mir die Freyheit, mein liebster Herr Hofrath, Sie zuersuchen, wenn Sie einmal Zeit und Lust haben, nachzusehen, odernachsehen zu lassen, ob davon eine oder die andere in Ihrer Bibliothekvorhanden ist. Sie erlauben mir alsdann wohl auch eine zweyte Bitte,daß ich Sie um eine kurze Mittheilung ersuche.

Unausgesetzt

der Ihrige,Hevne.

Berlin , den 20. Januar 1779.

Liebster Bruder,

Verzeihe mir, daß ich Dir Dein Manuskript so lange zurückbe-halten. Hier hast Du cS wieder; und alles was ich jetzt dazu sagenwill, ist: laß uns bald mehr lesen! Auch ist cS nun bald Zeit, daßzu drucken angefangen wird. Du hast mir auf meinen letzten Brief»och nicht geantwortet. Vielleicht bist Du noch nicht so weit, als ichwünsche. MagS doch! wen» Du cS nur nicht liegen lässest. Wohinich wegen der Besorgung der Subsccivtion geschrieben, habe ich mcisten-theilS zur Antwort erhalten, daß sie cS schon von fcevcn Stücken über