Druckschrift 
6 (1839)
Entstehung
Seite
93
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II. Theil. Ein und vierzigster Brief.

lind scufjcn laut, und nach dem Himmel sehn,Der durch die Zweige blickt.

lind irren ans Eestad des Meers, und dichI» jeder Woge sehn,

Und hören dich im Sturm, bewundern inDer Au Tapeten dich.

Ich will entzückt auf Felsen klimmen, durchZerrifine Wolken sehn,

Und suche» dich den Tag, bis mich die NachtIu hcilgc Träume wiegt.

XXI. Den 24. May. 1769.Ein und Vierzigster Brief.

Der Verfasser der Schilderungen ans dem Reiche derNatur und der Silrenlchre ist Herr Dusch ; eine der frucht-barsten Federn unsrer Zeit. Und eben weil cs Herr Dusch ist,haben die Verfasser der Biblischer' der schönen Wissenschaftenvon dem zweyten und dritten Theile derselben nichts zu sagen,für gut befunden. Auf eine einzige Erinnerung wider diesenScribcntcn, bekömmt man die Antworten immer zu halben Du-tzenden zu lesen. Eine jede Eritik weis er in eine Streitigkeitzu verwandeln, und wer streitet gern?

Aber nun soll ich wenigstens mit der Sprache gegen Sieheraus. Sie setzen mich in Verlegenheit. Was soll ichIhnen sagen? Ich habe die Schilderungen nicht gelesen; hierund da darinn zu blättern, das ist alles, was mir meine Zeiterlaubt hat. Zwar, die Schilderungen sind auch kein Buch,das man ganz, das man nach der Ordnung lesen müßte. Manmag in der Mitte, man mag am Ende, man mag anfangenwo man will; man findet an einem One so viel Zusammen-hang, wie an dem andern. Und in dem ganzen Buche geradeso viel Zusammenhang, als im Calcnder.

Nun wohl; also kann ich Ihnen doch die Anmerkungen mit-theilen, die ich bey dem Durchblättern zu machen, Gelegen-heit gehabt habe. Wenn Sie damit zufrieden seyn wollen

Zur Sache! Zch muß mich wundern, daß die Verfasser derBibliothek wider die Einthcilung des Werks überhaupt 'nichts