IV. Theil, ^iebenzigsicr Blies. 183
weiter „böse machrcn, so werde er einmal aufwache», und ihnen„durch den Zuruf:
1'oculu It»I>ila et noiis, ^i!!>m kit lil>! curla l'n^^ellvx„ihre Schwäche bekannt machen. — Wir wisse» auch nickt, fährt hicr-„auf der Hcumond fort, was ihn bisher zn solcher Geduld und Ee-„lassenhcir bewogen; zumal da die gölliugischcn Zeitungen für ein„Werk von einer ganzen Societät der Wissenschaften gellen sollen,„unlcr deren Aufsicht, und mit vermuthlicher Gcnchmhallnng sie her«„auskommen. Gcwis; in solchen Zeilungen verdammt z» werden, ist„kein solcher Spaß, als wenn einen ein jeder nnbckannler und ungc-„nannlcr Kritikaster herunter macht. Wer also anf seinen guten„Namen hält, der ist in seinem Gewissen verbunden, von einem so„unbefugten und gewaltsamen Richter sich auf einen hoher» zu bcru-„fen, und den Ungruud seiner Urtheile zu zeigen. Nichts, als die Ver-bindung mit der göltingischen dcnlschcn Gesellschaft kann ihn, unsers„Erachtcns, bisher abgehalten haben/ hier so lange stille zu„sitzen. Allein wer weis, wie lange es dauert, so schicker er ihr sein„Tiplom (nach Hrn. Rath Königs in Haag Beyspiele) zurück; und„setzet sich wieder in die natürliche Freyheit, scinc t5hrc zu rette».„Bis dahin kann er ihnen mit dem Achill in der Iphigcnia zuruffcn:Tankt cS dem Bande blos, das meinen Zorn noch hemmet,Sonst hätt er schon mein Herz gewaltsam überschwemmet.— Welch eine Drohung! Die arme deutsche Gesellschaft,wen» ihr dieses Unglück begegnen sollte! Ich glaube, sie würdedarüber zu einer rvcndiscben. Denn wie kann eine ScurscbeGesellschaft ohne GoltscbcSen bestehen? <!>.
VIII. Tcu '.'3. November. 175!).Slcbenzigstcr Bn'cf.
Hier ist etwas von einem Verfasser, der ziemlich lange aus-geruhet hat! — Es sind die Fabeln des Herrn" ^.c>;ings.
(5r meldet uns in der Aorrcdc, daß er vor Zahr und Tageinen kritischen Blick auf scinc Schristcn geworfen, nachdem erihrer lange gnug vergessen gehabt, um sie völlig als fremdeGeburten betrachten zu können. Anfangs habe er sie ganz vcr-