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Die Stelle übrigens, wo iLuripidcs von dein Aeschylus be-schuldiget wird, daß er das Anständige in der Auszicrung mitFleiß verabsäumet habe, ist aus eben diesem Auftritte der Frosche.Ich habe sie bereits angeführet, und kann die nähere Acrglci-chung dem Leser überlassen.
(I)
Sein erstes Trauerspiel füllt in die sieben und siebzigsteOlympias ) Und hierum, sage ich, kommen Euscbius und
Plutarch übereil!, ^»c^ox?,^ 7-z>c^u»su?rokc>? nPk>7-ov x?rxk5xe^«7'l>'
merkt jener unter dem zweyten Jahre dieser Olympias ausdrück-lich an (>"). Die lateinische Ucbcrsctzung des -Hieronymns bringtden nehmlichen Umstand unter dem ersten Zahre bey: 8c>i»l>o-cles "1'r.iFnoiliarurn lci-I^tor prmiui» ingcnii sui v^>era ,»i^Iicavit.Sophokles wäre also vier oder fünf und zwanzig Zahr altgewesen, da er sich als einen tragischen Dichter zuerst bekanntmachte. Und in diesem Norgcbcn ist nichts, was der Naturder Sache widerspräche. — Aber nun das Zeugniß des plu-rarchs. — Das Orakel hatte den Athcnicnscrn befohlen, dieGebeine des Thcseus in ihre Stadt zu bringen, um ihn alseinen Halbgott zu verehren. Thesens lag auf Scyros begra-ben. Als nun Limon diese Znscl erobert hatte, ließ er seinerstes seyn, das Bcgräbniß dieses allen alhcnicnsischcn Königsaufzusuchen, und dem Orakel gemäß damit zu verfahren. Die-ses crzchlt Plutarch in dem Leben des Limon und fährt fort:
I?csi' ui x«t ^«X-l^-« Nj>o? avT'QU ^<5rit>? o cki^l.o? eo^xv'x^i^o et? ^i'^i^v «>_i7'ov> x«t ?u)v ?j>«)'ui6lt>v xjit-
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Zc>cs,vxX/k0V? k5t vroi^ x«^k>i>z-c>e, ^cs>x^>lwl' » «z>Xk>v, csitXo-i'xixt«? o^^rj? xat ir«j>«?a>^xk'<,' ^x«?'^', x^iT'«? ^^xv <iuxxx^^uicrc ?o^> «^^>i>o?' U)? 6x Kt^ictiv ^i^e?« cri.'^paT'^^/lov?rj>oxX^u>u kt? ?o A-kttT'poi.' xirot»^ci'«7'o 7^ ^7Li^> T'^'o^^t^tir-1'«? <??rot'l5«?, oi^x «ip^xxv «^oi^? «irx)v^>?ti', «X,?' »jixct«?«?,^i^^xacrx x«^lcr«t x«t x;>ti'«i 6xx« vi'T'««, «7rc» <s>^>^?
^l«t,- ex«?m>. Ich füge hiervon die Ucbcrsctzung des HerrnRind bey, weil ich in der Folge verschiedenes dawider zu crin-
(rr>) Seite 167 des griechische» Tcrtto, bcnainUcr Ausgabe.