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den komischen Streit, den Aeschylus und Enripidcs daselbst vordem Bacchus halten. Und hier ist die Stelle daraus, die plu-rarch, wie ich glaube, vornehmlich in Gedanken gehabt hat.LLuripidcs sagt zu seinem Gegner (»»»):
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1Z?r>-!)>.?>,t»ti;, x«t ?rxj>t?r«r(ili;, x«t i'ei.'T'X.totv'c ^i^txpolc.',XuiX,ou <5t<5o^? ^ui^l.i^tlwT'uiv, «?ro ^l^Xlltit', «ir' ^cov.Was ist hier die erste Verbesserung, die sich Euripidcs in dertragischen Dichtkunst, so wie er sie von dem Aeschylus überkom-men, gemacht zu haben rühmet? Ist es nicht eben die, derensich Sophokles bey dem Plnrarch rühmet? Die Abschaffung dcSSchwulsts. Und man kann auf das eigentlichste sagen, daßiLunpiocs hier über diesen Schwulst spotte; ?c>u ^o-x^o^<5i«7rxir«lx-"<,' »^xov. Aristophancs laßt ihn ferner sehr lustigvorgeben, daß er diesen Schwulst durch schöne Sprüchclchen,durch philosophische Dispurationcs, durch Mangold und Beetevertrieben habe; und was ist dieses, besonders wenn man denSaft aus ven Sircenbüchern, x^<^ <^<z fi^^u^-, «?r r^uiu,dazu nimmt, was ist dieses anders, als des plurarchs -tc5»-,-
^cxM-«7-ov xcxt /Zx)^t?ov 7-1^1,' X-x^x'^-;? Er scheinet sogar des
Aristophanes Worte geborgt zu haben; denn so wie hier das^txu)7-«7-ov von </?r I^UIV entlehnt zu seyn scheinet tvl'i'), soist das jZ^i^ov aus einer andern Zeile, die nicht weit davonstehet, genommen. Aeschylus fragt nehmlich den Euripiocs (>ul>>)
— vTivex« x?1 ^«^I^llc^riv «^>6^>c» Troti^rnv;
und dieser antwortet ihm:
^x^lvT'^i'o^ x«t, voi^^xo'l«?, oT'l ^Zx^lo^^ T'x?rot«i^l.ev«^-^cvzro^i? Tlo^xo'n'.
(ooo) Zeile 970 u. f.
(i>l>i>) Wege» dieser Achnlichkcit mochte ich auch nicht die Lesart annel'-mcn, die i» dieser Stelle des Aristophanes aus ei» cinzigev
Wort «-rizKuv (percoi»»») macht, ob sie gleich den Eiistathius zum Währ-manne hat. Man sehe den ZZisetus über den 974tcn Bcrs.
(<lM) Zeile 1040. u. f.