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6 (1839)
Entstehung
Seite
346
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34k Sophokl-S.

sagt, daß die Richtcr entweder unwissend oder bestochen gewesen seynmüßten, welches beides den Sllhenicnscrn keine Ehre macht.

Wenn Fabricius (lZivIiotil. <Zi>. 1^. II. c. 19.) unter dem Xe-nokles dieses Streites gedenkt, so schreibt er: oum üuriu!<Iv cvita-vik OIvi»i>i->i1o I^XXXI, und beruft sich auf den Aelian . Er mußaber in der (Geschwindigkeit mir die lateinische Uebersctzung angesehenhaben, welche p>ii»!> l'upiÄ oelogellmam hat. Denn im Texte steht««7« I^v -kyio^v «a-, -xrizv '(».'v.ll-rlllS«, und es ist ausgemacht, daßanstatt -x^v, -w-v^x->^v zu lesen sey, wie Scheffeu bei dieserStelle bemerkt.

Diogenes Lacvtius sagt in dem Leben des plato, (I.. III. §. ZZ.)wenn er von dessen Dialogen und ihrer Eintheilung redet: G^«?^o?

>,0Z>0^1?' oiov LXklVot ?k^l?«<7^ ötz«/^«<7^»< ^»oi^ovro, /^loi-'uo'^ol?, ^Viz-I'aic»?, ItlXia^^atvt?, Xi^tzol?, w>' 10 rcraizrov ^cn'vgixoi'. I'«

^k^«^« Si>»>l»^» kxwXk^o i'-^«>,oz>l«. Es scheint also, daß esdeswegen allezeit vier Stücke waren, weil sie an den vier hier ge-nannten Fcsicn gespielt wurden. Dieß ist auch die Meinung desLasaubonus, (<Ze 1>oo5. Sst^r. I. e. 6.) der daselbst überhauptvon den Tetralogien nachjulcsen ist.

Sophokles aber muß diese Veränderung entweder sehr spät ge-macht haben, oder sie muß nicht allen tragischen Dichtern zu gute ge-kommen seyn, wie das Exempel des tLuripides in der obigen StelleAelians/ und das Beispiel des plato beweiset, von welchem ebender Schriftsteller (l^. 2. o. 3V.) sagt, daß er gleichfalls mit einer gan-zcn Tetralogie um den Preis streiten wollte: o-uv ^«^öi«,

xou, öij ««!, 7^tz«Xoz>l«v kl^«<7«7o. Xc» «Z'lovlkio'^clt, «Zc-'UZ

^ 701,? I?5oxtzi7«i? 7« -toi^«rc«. Von dem Sohne des Euripidcssagt der Scholiast des Aristophanes über die Frösche, v. 67: ^<Znu

»^'I'o'u ökö^ö«xk^at o^lovu,lt,ll? «i^ki, 'lz?l)>kVki,av ^."v?^löt,

'^V>,x/l«lui'«, Rolxxc-S. Dieß war ohne Zweifel eine Trilogie/ odervielmehr eine Tetralogie, von welcher das satyrische Stück hier nurweggelassen ist. Auch vom philokles, der nach dem Suidas,nach dem iLuripides lebte, führt eben der Scholiast des Aristopha-ncs eine Tetralogie an: n^ötoi'iöi, ikrtza>,o^a. Obgleich dieß